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Uns zieht es jedes Jahr mindestens zwei- bis dreimal nach Hamburg. Es wird nie langweilig, da diese Stadt sehr viel zu bieten hat. Durch die Nähe zur Nordsee hat diese Stadt ein maritimes Klima: Im Winter ist es nicht allzu kalt und im Sommer auch nicht zu heiß.
Wir haben gerade unseren Ostseeurlaub beendet und wollen auf der Rückreise noch eine Städtereise nach Hamburg machen. Uns zieht es jedes Jahr mindestens zwei- bis dreimal hier hin. Es wird nie langweilig, da diese Stadt sehr viel zu bieten hat. Durch die Nähe zur Nordsee hat Hamburg ein maritimes Klima: Im Winter ist es nicht allzu kalt und im Sommer auch nicht zu heiß. Allerdings muss man jederzeit mit Regen rechnen, an 200 Tagen im Jahr fallen bis zu 750 mm Niederschlag. Aber der Regen gehört nun mal dazu, es gibt ja wetterfeste Kleidung. Für die feuchten Tage zwischendurch bietet die Hansestadt aber ein tolles Kulturprogramm an. Wir steuern den Wohnmobilstellplatz der Fa. Paulmann an der Poggenmühle an. Der Stellplatz soll leider in Kürze wegen dem Bau der neuen Hafencity geschlossen werden. Der Platz ist etwas laut aber durch die Nähe zur Innenstadt ideal. Schon lange habe ich den Wunsch das Miniatur-Wunderland mit der Modelleisenbahn in der Speicherstadt zu besichtigen.

Miniaturwunderland 009Miniaturwunderland 005 Habe schon oft davor gestanden, aber immer wieder wegen der Menschenmassen von einem Besuch abgesehen. Diesmal will ich mich aber nicht abschrecken lassen. Anne ist müde und so mache ich mich allein auf den Weg zum Miniatur-Wunderland. Nach ca. 60 Minuten Wartezeit ist es soweit, ich stehe endlich vor der grössten Modelleisenbahn der Welt und der meist besuchtesten Touristenattraktion Hamburgs. Eisenbahnliebhaber sollten sich das Miniatur Wunderland nicht entgehen lassen. Auf über neun Kilometern Gleislänge ziehen mehr als 700 Züge ihre Bahnen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 EUR und Kinder unter 16 Jahren 5 EUR. Kinder bis 1m Grösse haben freien Eintritt. Das Miniatur-Wunderland lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben, es ist wohl die tollste, grösste und schönste Anlage der Welt. Die Modelle sind so realistisch gestaltet, dass man meinen könnte, die Fotos sind in der freien Natur gemacht worden.

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Da wir mehr von Hamburg sehen wollen und heute das Wetter sehr gut ist, beschliessen wir, eine Stadtrundfahrt durch Hamburg zu machen. Diese kostet pro Person 15 EUR. Man kann an jeder Haltestelle aussteigen und später in einem anderen Bus die Fahrt fortsetzen. Diese Möglichkeit nutzen wir am Rathaus. Das Rathaus ist ein imposantes, im eklektizistischen Stil errichtetes Gebäude (1897). Es ist der Sitz von Senat (Landesregierung) und Bürgerschaft (Landesparlament).

IMG 7630-400Äußerlich ist das Rathaus ein Neorenaissancebau, im Innern eine eklektizistische Mischung unterschiedlichster Bauepochen, die aber in ihrer Gesamtheit den Räumen eine große Repräsentativität verleihen. Zwischen 1987 und 1997 wurde das Rathaus aufwändig restauriert. Seitdem herrscht im Innern Rauchverbot. Das Rathaus ist täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, es finden täglich mehrere Führungen statt. Im Keller lohnt ein Besuch im Rathaus-Restaurant. Der Rathausmarkt vor dem Rathaus ist regelmäßiger Veranstaltungsort großer Events.
Bevor wir wieder in den Bus steigen, bummeln über die Mönckebergstrasse. Unter dem grünen Blätterdach der Allee flanieren auf den Gehwegen der Mönckebergstrasse täglich endlose Menschenströme. Wo die Spitalerstraße mündet, beginnt die traditionsreichste Einkaufsmeile Hamburgs. Vom Hauptbahnhof spannt sie sich bis zum Rathausplatz. Hier gibt es ein gewaltiges Angebot an Schuhen, Duftwässern, Haushaltsgeräten, HIFI-Waren und allerhand mehr. Für Genuss sorgen zahlreiche Straßencafés und Bäckereien. Und das Preisspektrum bietet Erschwingliches für jeden Geldbeutel.
In Hamburgs Innenstadt ist nicht nur Shopping angesagt, wunderbar zum Verweilen sind auch die Alsterarkaden. Sie befinden sich auf der dem Rathausmarkt zugewandten Seite des Jungfernstiegs und verlaufen parallel zum Alsterfleet. Viele Leute setzen sich einfach auf die Stufen am Fleet, füttern die Schwäne und sehen den Alster- dampfern beim Schleusen zu. Gerne flanieren Hamburger und Hamburgbesucher um die Alster, denn ein Spaziergang um die Alster gehört zum Lohnendsten, was die grüne Stadt am Wasser zu bieten hat. Zudem bieten Parks und Grünflächen rund um die Alster jede Menge Platz zum Verweilen, Ausruhen oder Spielen.

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Die Alsterarkaden: Nach dem Großen Brand von 1842 erbaute Stadtplaner und Architekt Alexis de Chateauneuf zwischen 1842 und 1846 diese Säulenpassage mit Ladengeschäften in Rathausnähe zwischen Jungfernstieg und Börsenbrücke an der Kleinen Alster, die den Ruf Hamburgs als "Venedig des Nordens" festigte.

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Bild links: Der Hamburger Hauptbahnhof ist die größte deutsche Bahnhofshalle und überdacht einen Raum von 206 m Länge, 135 m Breite und 37 m Höhe.
Bild mitte: Der Hamburger Dom auf dem Heiligengeistfeld.Über 260 Schausteller tummeln sich bei jeder Veranstaltung auf dem ca. 160.000m2grossenFestgelände.
Bild rechts: Auf der Elbpromenade

Die Binnenalster ist eine 18 Hektar große Wasserfläche im Stadtzentrum zwischen Jungfernstieg und Lombardsbrücke mit einheitlicher Stadtsilhouette der Nachbrandzeit von 1860. Der Jungfernstieg ist zur Flaniermeile ausgebaut worden und ist mit dem 1799 erbauten Alsterpavillon die beliebteste Flaniermeile Hamburgs. Das Straßenbild hat sich über die Jahrhunderte insgesamt erhalten. Am südlichen Ende befindet sich die Schleusenbrücke mit zwei Kammerschleusen und einem Wehr, das zur Wasserstandsregulierung der Alsterseen benutzt wird.

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Hamburg Stadtrundfahrt 048Hamburgs 132 Meter hohes Wahrzeichen, liebevoll "Michel" genannt, ist der bedeutendste protestantische Barockbau Deutschlands. Erbaut ist der “Michel” 1751/62. Durch einen großen Brand 1906 weitgehend vernichtet, wurde er dann 1907/12 historisch getreu wieder aufgebaut. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg abermals wiederaufgebaut.
Wir steigen wieder in den Bus und lassen uns weiter durch Hamburg kutschieren. Ein Wahrzeichen Hamburgs undein Highlight ist die historische Speicherstadt. Sie liegt zwischen Baumwall und Deichtorhallen. Dort erwartet den Hamburg-Besucher eine Idylle, die er wohl kaum in einem Welthafen vermutet hat: wilhelminische Backsteingotik der Gründerzeit,bizarre Giebel und Türmchen, die sich mit den Schuten in den Fleeten spiegeln.
Hinter den dicken Mauern lagern wohltemperiert hochwertige Güter: Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Tabak, Computer und das grösste Orientteppichlager der Welt. Aber auch viele Attraktionen bietet die Speicherstadt. Schaurig schön wirds im Hamburg Dungeon. Erleben Sie hier hautnah die Schattenseiten der Hamburger Geschichte: Gruselgarantie! Gleich neben der Speicherstadt eröffnet sich das Gebiet der neuen HafenCity.

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Auch hier gibt es schöne Plätze, sehenswerte Kultur und günstige Einkaufsmöglichkeiten. In ihrem Herzen finden Flaneure den Vasco da Gama-Platz. Die HafenCity wird zum Lebensmittelpunkt für rund 12.000 neue Bewohner, zur Arbeitsstätte für mehr als 40.000 Beschäftigte, zum Ziel für Millionen Touristen, Besucher und Kunden. Wenn die Wohnungen fertig sind, wird sich die Bevölkerungszahl der heutigen Innenstadt verdoppeln.

Für heute haben wir genug gesehen und wir machen uns auf den Weg zu unserem Wohnmobil, wo wir den Abend mit einem Gläschen Wein abrunden.

IMG 7708-400Am nächsten Tag beschliessen wir, eine grosse Hafenrundfahrt zu starten,das Wetter lädt förmlich dazu ein. Ob tagsüber oder bei Anbruch der Dunkelheit - Hamburgs Aussicht vom Wasser aus ist einmalig und eine Rundfahrt durch den Hafen ein absolutes Muss. Wir erstehen zwei verbilligte Karten für 8 EUR/Person der Fa. Barkassen-Ehlers. Ehlers bietet verschiedene Rundfahrten durch den Hafen und die Fleete Hamburgs an. Heute ist die Flut allerdings 1,40 Meter höher als normal (Sturmflut in der Nordsee), deshalb kann der Barkassenführer nicht in die Speicherstadt fahren, da die Durchfahrtshöhe an den Brücken zu gering ist. Stattdessen fahren wir ausnahmsweise unter der Köhlbrandbrücke hindurch zu den Containerterminals. Durch ihre Lage und ihre elegante Architektur wurde die im Jahre 1974 fertig gestellte Köhlbrandbrücke zu einem modernen Wahrzeichen der Hansestadt. Dort wird gerade die Savannah Express beladen. Ob Architektur, Kreuzfahrtriesen oder Museumsschiffe: Der Hamburger Hafen birgt unzählige Sehenswürdigkeiten.

Die Savannah Express ist ein besonders grosser Pott. Unser Bootsführer schippert die Barkasse so dicht an die Savannah Express heran, dass wir fast der Rumpf berühren. Es ist ein beeindruckendes Gefühl, das Schiff türmt sich wie ein Hochhaus vor uns auf.

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Die Rickmer Rickmers: Das schwimmende Wahrzeichen Hamburgs erinnert an die Zeiten der grossen Windjammer.

Hamburg Hafenrundfahrt 059Hamburg 816er Hafengeburtstag 019Die Hamburger Landungsbrücken von See und Land aus gesehen: Früher waren die Landungsbrücken der belebteste Ort der Stadt, heutzutage ankern die grossen Tanker, Containerschiffe und Linienschiffe an den Docks ausserhalb der Stadt. Die Landungsbrücken sind ein beliebtes Touristenziel geworden, mit zahlreichen Restaurants, Bars, Essbuden und Möglichkeiten für Hafenrundfahrten. Zum Schluss der Hafenrundfahrt erleben wir noch ein besonderes Highlight. Ein Schiff ist aus dem Ruder gelaufen und muss von zwei Schleppern wieder eingefangen werden.

Hamburg Hafenrundfahrt 050Hamburg 816er Hafengeburtstag 013Hamburg 816er Hafengeburtstag 016

FischmarktEin weiteres Highlight ist der wöchentliche Fischmarkt. Wer dabei sein will, muss früh aufstehen oder länger wachbleiben. Mit seiner langen Geschichte und Tradition, seinem Standort entlang des Elbufers und seinem kulturellen Charme ist der Hamburger Fischmarkt zwischen Elbe und Kiez ein typisches Hamburger Erlebnis. Jeden Sonntag ab 5 Uhr in der Frühe bieten große und kleine Händler ihre Waren an. Das Angebot erstreckt sich von Großständen mit Blumen und Zimmerpflanzen, Gemüse und Obst, Fisch und Meeresfrüchten bis hin zu Mode- und Schmuckartikeln. Es gibt auch viele Buden und Stände, die heisse und kalte Getränke in großer Auswahl anbieten. Wer nicht mindestens mit einem Fischbrötchen im Magen nach Hause fährt, hat etwas falsch gemacht. Auch das Bier schmeckt in Hamburg. Hier gibt es Holsten und Astra frisch gebraut. Kommen Sie also nicht auf die Idee nach einem Kölsch zu fragen. Und "Radler" heißt bei hier "Alsterwasser". Besonders unterhaltsam sind die vielen lauten, schlagfertigen Marktschreier, die ihre Waren auf den Kisten stehend oder beladen mit Kartons auf dem Arm ihre Waren feilbieten. Diese oftmals bühnenreife und witzige Vorstellung der Händler ist ein Erlebnis.
Ein besonderes Merkmal sind die vielen Besucher und Partygänger von Kiez und Reeperbahn, die hungrig und sich nach Ausklang sehnend auf denFischmarkt strömen, um dortweiter zu feiern.Hamburger ebenso wie die vielen neugierigen Besucher und Touristen besuchen den Fischmarkt auch einfach nur zum Schlendern, Flanieren und Schauen.

Wer den Trubel mag, kann direkt am Fischmarkt sein Wohnmobil an der Hafenstrasse abstellen. Die Fa. Pütz Sicherheitsdienst stellt Stellplätze ohne Strom und ohne V+E zur Verfügung.

Hamburg 816er Hafengeburtstag 017Hamburg 816er Hafengeburtstag 018Was gehört zu einer Hamburg-Reise unbedingt dazu? Natürlich eine Stippvisite zur Reeperbahn, die berühmteste Straße Hamburgs im Vergnügungs- und Rotlichtviertel des Stadtteils St. Pauli. Neben Rotlichtbetrieben finden sich hier viele Kleinkunsttheater, Restaurants, Musikclubs und Discos. Die berühmteste Hamburger Straße hat ihren Namen von den Bahnen der Reepschläger, die zwischen 1600 und 1880 die baumbestandene Fläche nördlich der heutigen Straße zur Herstellung von Schiffstauen (Reep) aus Hanf nutzten. Im 18. Jahrhundert übertrug sich der Name auf die daneben verlaufende Straße zwischen Hamburg und Altona.
Das St. Pauli-Theater, etliche Bierhallen und Musikpaläste ziehen immer mehr Besucher und Matrosen der im Hafen liegenden Schiffe auf die Reeperbahn.

Hamburg gefällt uns immer wieder zu jeder Jahreszeit gut. Wir werden noch oft wiederkommen.

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