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Alle Bilder von Kroatien finden Sie hier: Kroatien

Fast 15 Jahre sind wir mit dem Wohnmobil schon unterwegs und haben es erst jetzt nach Kroatien geschafft. Viele unserer Wohnmobilfreunde fahren regelmäßig dort hin und schwärmen jedes Mal von diesem Urlaubsparadies. Wir haben uns entschlossen, Kroatien von Nord nach Süd bis Dubrovnik zu bereisen, aber nicht unbedingt an jeder Sehenswürdigkeit anzuhalten. Vielmehr wollen wir einige wenige Highlights besuchen und ansonsten längere Zeit an einem Ort verweilen und den Urlaub genießen.
Unsere Reise führt uns einige Kilometer durch Slowenien, deshalb haben wir im Vorfeld das nötige DarsGo-Gerät per Internet beschafft. Diese Box ist ab dem 1. April 2018 Pflicht für Wohnmobile über 3,5 to.
Unsere Anreise führt uns über Triest, kurz durch Slowenien, nach Poreč in Istrien. Da die ausgewiesenen Womo-Stellplätze in Poreč keinen Schönheitspreis gewinnen können, zudem auch noch überteuert sind, stellen wir unser Wohnmobil 5 km weiter auf dem schönen Campingplatz Zelena Laguna ab. Dieser Platz bietet mit seinen zahlreichen Stellplätzen im Schatten der Bäume ideale Bedingungen. Wir genießen noch den lauen Frühlingsabend mit Wein und allerlei schönem Grillgut und fallen erschöpft und Weinselig in die Kissen.

Der nächste Morgen weckt uns mit viel Sonnenschein. Schnell werden die Räder startklar gemacht und dann, immer am Wasser entlang, radeln wir bis Poreč. Poreč ist einer der bedeutendsten und bekanntesten Ferienorte Istriens. In der Altstadt mit Flaniermeile pulsiert das Leben. Wunderschöne Palazzi und viele kleine Läden sind es wert besichtigt zu werden. Die total abgenutzten Steine in den Gassen zeugen von Geschichte. Der Decumanus ist die 2000 Jahre alte Hauptstraße von Poreč.
Nicht versäumen sollte man einen Besuch der Euphrasius-Basilika aus dem 6. Jahrhundert und das Römische Forum. Der einstige Marktplatz weist heute noch ein paar Überreste der einstigen Tempel und Pflastersteine auf.

Porec (2)

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Nach zwei erholsamen Tagen brechen wir unsere Zelte ab und fahren immer der Küste entlang weiter Richtung Süden. Nach etwa 10 Km passieren wir Vrsar. Kurz entschlossen biegen wir von der Hauptstraße ab und erreichen einen großen Parkplatz in der Nähe der Altstadt. Das Kassenhäuschen ist in dieser Jahreszeit noch nicht besetzt und somit benötigen wir keinen Parkschein. Vrsar ist eine ehemalige Fischersiedlung und ist heute ein beliebter Ferienort mit einem kleinen Hafen und einigen schönen Badestränden. Vom Hafen aus führen kleine Gassen terassenförmig hinauf zur Altstadt. Man merkt doch, dass die Saison noch nicht begonnen hat, nur wenige Menschen begegnen uns in den Gassen. Bei unserem Spaziergang können wir einige schöne Kirchen bewundern, die Santa Fosca und die Pfarrkirche St. Martin sind wohl die schönsten.

Vrsar (5)

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Unsere weitere Reise führt uns etwas vom Wasser weg ins Landeinnere. Wir fahren auf den Staatsstraßen 75 und 303 in Richtung Rovinj. Ein kurzes Stück fahren wir am Limski-Kanal entlang.
Der Limski-Kanal ist ein schmaler Meeresarm zwischen Vrsar und Rovinj an der Westküste. Er trägt in Istrien auch den Namen Limbucht oder Limfjord. Uns kommen sofort die Fjorde von Südnorwegen in den Sinn, ähneln sich die Bilder doch gewaltig. Immer wieder passieren wir kleine Marktstände am Strassenrand, wo Einheimische ihre Waren anpreisen. Von Käse, Honig, Olivenöl und selbstgebrannten Schnaps wird alles angeboten. Auch Grillstationen mit ganzen Schweinen auf dem Spieß werden über offenem Feuer gegrillt und laden zum Essen ein.
Bald erreichen wir Rovinj und steuern den Campingplatz Porton Biondi an. Von diesem Platz ist es nicht sehr weit bis zur Altstadt, man geht etwa 20 Minuten am Wasser entlang bis zum Ortskern.
Schon von weitem sichtbar die auf einem Hügel gelegene Kirche Santa Euphemia, mit ihrem hohen, schlanken Campanile. Wir betreten die Altstadt durch das venezianische Balbitor und tauchen ein in das Gewirr enger, verwinkelter und malerischer Gassen mit unzähligen kleinen Läden, Cafés und Restaurants. Rovinj ist auch ein beliebter Treffpunkt für Künstler aus der ganzen Welt. Neben zahlreichen Galerien, findet einmal jährlich die Grisia statt, eine bekannte Kunstausstellung unter freiem Himmel.
Wir schlendern langsam zum Hafen und von dort immer am Wasser entlang, um die gesamte Halbinsel. Mehrere kleine steile Treppen führen hinunter zum kristallklarem Wasser. Einige Badegäste haben auf den warmen Felsen ihre Badetücher ausgebreitet und genießen die frühsommerliche Sonne. Nach diesem ausführlichen Rundgang haben wir große Lust auf ein schönes Nachtessen und kehren in einem kleinen gemütlichen Restaurant ein. Zurück zum Wohnmobil genießen wir noch einmal den Blick auf die Halbinsel mit der untergehenden Sonne.

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Wir sind nun schon in der ersten Maihälfte und die Zeit vergeht wie im Flug. Unser Urlaub sollte ja in Dubrovnik enden, bevor wir die Heimreise antreten. Dieses Jahr ist es auch in Kroatien ungewöhnlich warm und der Tourismus nimmt schnell zu. Wir befürchten, dass es weiter südlich noch wärmer sein wird. Wir planen also kurz entschlossen um und begeben uns auf die Autobahn Richtung Dubrovnik. Wir nehmen die E71 und E65, allerdings sind uns 700 km an einem Tag zu viel und wir planen einen Zwischenstopp von einigen Tagen in Split.
Unterwegs, auf der gut ausgebauten Autobahn, überrascht uns die gefürchtete Bora. Nicht besonders extrem, aber die elektronischen Hinweistafeln über der Autobahn zeigen einige Male für LKW und Gespanne eine max. Geschwindigkeit von 40 Km/h an. Auch unser Womo schwankt bei einigen Böen heftig, aber wir können immer die Spur halten. Kurz vor Split ist der Spuk vorbei und wir suchen Quartier auf dem Campingplatz Stobreč. Wir können uns einen super Platz, nur 50 Meter vom Wasser entfernt aussuchen. Dieser Campingplatz hat einiges zu bieten, toller Kiesstrand, nette Restauration, großzügige Stellplätze, Roller und Fahrradverleih. Urlauber was willst du mehr?

Split (2)

Nach einer erholsamen, ruhigen Nacht spazieren wir zur nahegelegenen Bushaltestelle und lassen uns in die Altstadt von Split fahren. Die weitere Umgebung von Split ist nicht unbedingt sehenswert, viele Industrieanlagen säumen die Straße. Hauptziel aller Touristen ist wohl der Komplex des Diokletianpalastes im Zentrum, der im 4. Jahrhundert vom römischen Kaiser Diokletian errichtet wurde. Hier wimmelt es von Touristen, wohl auch wegen des in unmittelbarer Nähe gelegen Hafens.
Die wunderschöne Strandpromenade Riva mit hohen Palmen läd zum Verweilen ein oder zu einem Besuch im Café. Unzählige Verkaufsstände säumen die Straßen, wo allerlei Ramsch angeboten wird. Wir reihen uns in die Menschenmasse ein und stehen nach wenigen Minuten vor der riesigen antiken Festung. Wir spazieren durch schmale Gässchen, vorbei an kleinen Souvenir-  und Schmuckläden und stehen unvermittelt vor dem Kernstück, dem Diokletian-Palast, ein antiker Baukomplex, der als Alterssitz für den römischen Kaiser Diokletian diente. Hunderte Touristen säumen den Platz und die Kameras kommen nicht zum Stillstand. Hauptmotiv sind zwei römische Ritter in entsprechender Kleidung. Vor allem junge Asiatinnen lassen sich gerne mit ihnen fotografieren.  Es gibt noch unzählige weitere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt zu sehen, z.B. die Kathedrale des hl. Domnius auf dem Peristylplatz oder das Goldene Tor, ein steinerner römischer Eingangsbereich des Palastes. Wir lassen uns heute noch einige Zeit treiben und kehren erst spät zu unserem Wohnmobil zurück. Zwei Tage später haben wir unsere Räder genommen und noch einmal die Altstadt besucht.

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Bis nach Dubrovnik sind es jetzt nur noch 230 Km. Wir fahren wieder eine Weile über die Autobahn E65 und fahren in Höhe Ploče auf der Staatsstraße 8 immer am Wasser entlang. Die Landschaft ist hier wunderschön und wir genießen den Anblick der Adria, die uns ständig begleitet. Diesmal haben wir Glück, es ist keine Bora angekündigt.
Unseren Campingplatz finden wir dieses Mal etwa 10 Km hinter Dubrovnik in Mlini. Die Strecke von Dubrovnik nach Mlini ist das spektakulärste, was wir in Kroatien erlebt haben. Teilweise in schwindelnder Höhe schlängelt sich hier die Staatsstraße eng am Meer entlang, als Fahrer konnte ich teilweise nicht den Anblick genießen, es war hohe Konzentration gefordert. Auf dem Campingplatz Kate in Mlini finden wir einen schönen Platz mit guter Aussicht auf die Adria.
Mlini ist ein ehemaliges Fischerdorf, reich an Vegetation, idyllisch und wunderschön. Geht man einige steile Treppen hinunter zum kleinen Hafen (180 Stufen), kann man von dort mit einem Wassertaxi direkt in den alten Hafen von Dubrovnik fahren, diese Anreise übers Wasser ist sehr zu empfehlen und nicht teuer. Man kann hier auch herrlich Urlaub machen, eine ganze Reihe an Aktivitäten warten auf den Urlauber, angefangen bei Wassersportarten wie Tauchen, Windsurfen und Jetski fahren. Auch schöne Strände sind vorhanden.

Am folgenden Morgen, bei strahlendem Sonnenschein, nehmen wir das Wassertaxi und lassen uns nach Dubrovnik schippern. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Im Hafen erwartet uns eine Überraschung: Ein ehemaliger Arbeitskollege mit seiner Frau wartet am Kai auf uns. Wir wollen mit Ulrike und Mathias heute die Stadt erobern.

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Also vorab: Dubrovnik ist eine wunderschöne Stadt, eine Perle der Adria, genau so haben wir es uns auch vorgestellt. Die Stadt zählt nur etwa 40-Tausend Einwohner und ist dennoch total überlaufen. Der Andrang der Touristen aus aller Welt ist so groß, dass für die Einwohner ein normales Leben nicht mehr möglich ist. Das führt dazu, das die Stadt plant, ein in Trümmern liegendes kleines Areal für die Bewohner herzurichten, damit sie ein wenig Privatsphäre haben. Touristen sollen keinen Zugang zu diesem Bereich erhalten. Die Altstadt ist wie aus einem Bilderbuch, eine riesige massive, zwei Kilometer lange Stadtmauer umgibt den Stadtkern. Das Zentrum ist die Stradun, die Hauptstraße der Stadt. Sie erstreckt sich vom Pile-Tor bis zum Luza-Platz. Wir spazieren mit unseren Freunden die Stradun entlang, hier reihen sich Café an Café. Rechts und links der Stradun führen enge kleine Gassen in die Höhe, manchmal so eng und steil, dass kaum ein kleines Tischchen Platz hat. Es riecht überall nach Pljeskavica und Ćevapčići. Unsere Freunde haben heute schon einen Rundgang über die Stadtmauer gemacht, deshalb verschieben wir unseren Besuch auf den nächsten Tag. Wir verbringen noch einige Stunden mit unseren Freunden in der Stadt, bevor wir uns mit dem Boot nach Mlini schippern lassen.

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Der nächste Tag bringt auch wieder herrliches Wetter, heute werden wir den Rundgang über die Stadtmauer angehen. Wir kaufen an einem der Aufstiege Eintrittskarten und erklimmen die Stadtmauer. Hier oben herrscht schon dichtes Gedränge. Zwei Kreuzfahrtschiffe liegen vor Anker und Tausende sind mit Führern auf Besichtigungstour. Zwei lange Stunden quälen wir uns bei sengender Hitze über die Mauer. Aber die herrlichen Fotomotive und der atemberaubende Ausblick auf die Gassen und hinaus aufs Meer entschädigen uns für diese Tortur.

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Nach drei herrlichen Tagen in Mlini packen wir die Sachen und fahren wieder nach Norden. Kurz vor Dubrovnik machen wir einen Stopp an einem hoch gelegenen Parkplatz. Von hier hat man den super Blick auf die Altstadt und ich kann das Postkartenfoto von Dubrovnik schießen. Wir fahren wieder bis Split und verbringen dort vier weitere Tage, bis wir uns weiter nach Norden bewegen. Der nächste Halt wird in Primošten eingelegt. Primošten ist eine kleine Fischerstadt, die engen Straßen und dicht gesetzten Steinhäuser in der Altstadt des Ortes bestechen durch seine Schönheit und besonderem Charm. Der Ort ist auch besonders stolz auf seine schönen Kiesel- und Felsstrände mit dem kristallklaren Wasser. Wir nutzen die Gelegenheit und umrunden die Altstadt auf einer hübsch angelegten Promenade.

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Weiter geht die Reise gen Norden. Ca. 20 Km vor Zadar stellen wir unser Womo in Sveti Petar na Moru auf einem kleinen, aber feinen Stellpatz, direkt am Meer ab. Die Besitzer sind sehr hilfsbereit und freundlich. Wir genießen den Rest des Tages in der Abendsonne. Trotz Sonnenschein kam gegen Abend doch ein etwas stärkerer Wind auf, so dass an Grillen nicht zu denken war. Egal, eine Pizza aus dem Gefrierschrank reicht für heute.
Am folgenden Tag fahren wir mit dem Bus in die Innenstadt von Zadar. Leider überrascht uns in Zadar das erste Mal ein Regenschauer. Wir sind bisher anderes gewohnt, dementsprechend war meine Laune zunächst nicht die Beste, hatten wir doch keinen Schirm dabei.
Die Altstadt von Zadar ist die größte Sehenswürdigkeit der Stadt. Viele historische Gebäude sind zu bewundern. Besonders imposant ist die St. Donat Kirche mit dem Aussichtsturm. Nicht weit von der Kirche entfernt bewundern wir die Meeresorgel. Man sieht sie kaum, aber sie ist zu hören. Im Prinzip sieht man nur eine große Treppe, wo man gemütlich sitzen kann (heute leider nicht, es regnet immer noch). Der Mittelpunkt der Altstadt ist der Volksplatz mit der Stadtwache und Uhrturm. Hier ist der Touristenandrang am größten, denn hier locken die meisten Restaurants und Cafés die Gäste an.
Nicht zu vergessen sind auch noch der 5-Brunnenplatz und die St. Anastasia Kathedrale , die ein lohnendes Ziel sind.

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Nach so viel Kultur geht es nun ins Landesinnere. Wir freuen uns riesig auf den Nationalpark Plitvicer Seen. Ein Besuch dieser Schönheit wurde uns dringend empfohlen. 16 kaskadenförmig angeordnete Seen sind mit Wasserfällen miteinander verbunden und erstrecken sich in eine Kalksteinschlucht. Mehrere Spazier- und Wanderwege verlaufen am Ufer entlang oder quer über das Wasser.
Wir stellen unser Womo auf dem riesigen Parkplatz ab und kaufen die benötigten Tickets. Nach einer kleinen Wanderung zur Anlegestelle besteigen wir ein Elektroboot und lassen uns zur gegenüberliegenden Seite des Kozjak-See schippern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Park auf eigene Faust zu erkunden: zum einem mit dem Elektroboot, einer Panoramazugfahrt oder auf ausgewiesenen Wanderwegen. Die Fähre verbindet die 12 oberen mit den 4 unteren Seen. Im unteren Seenbereich befindet sich auch der Veliki Slap, ein 78 m hoher Wasserfall. In den dichten Wäldern des Parks leben auch Bären, Wölfe und Wildschweine. Auch finden sich hier zahlreiche seltene und geschützte Pflanzen. Das tragen von passender Kleidung und Schuhwerk ist anzuraten, teilweise sind die Wege feucht und die Holzübergänge rutschig. Wir entscheiden uns für einen etwa 7-Km langen Rundweg und machen uns auf den Weg. An einigen engen Stellen kann es schon mal zu einem kleinen Stau kommen, der Park ist bei den Touristen sehr beliebt, außerdem sorgen die Fotografen schon mal für Gedränge. Wir sind von der Naturschönheit völlig begeistert und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Nach einigen Stunden haben wir es geschafft und kommen wieder auf dem Parkplatz an. Wir haben noch nicht alles gesehen, dafür braucht man mindestens 2 Tage.

Nach unserem Kroatien-Urlaub haben wir eine Sendung im Fernsehen geschaut, wo über den Nationalpark berichtet wurde. Was wohl nur wenige wissen: Es gibt noch einen weiteren See, der aber nicht für Touristen zugänglich ist. Er ist eine einzige Kloake, Abwasser und Fäkalien aus umliegenden Hotels und Privathäusern werden hier eingeleitet, weil es keine Kanalisation gibt. Es werden immer mehr Hotels und Häuser von Investoren gebaut aber es ändert sich bisher nichts. Aufgrund des Medieninteresses wird jetzt aber diskutiert, wie man Abhilfe schaffen kann und muss.

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Unsere Reise nähert sich dem Ende zu. Das letzte Ziel vor der Heimreise soll Pula auf der kroatischen Halbinsel Istrien sein. Pula hat uns überrascht! In der kleinen zauberhaften Stadt am Meer erwarten uns zahlreiche charmante Gassen mit tollen Cafés und Restaurants und ganz in der Nähe kann man in kleinen Buchten im glasklaren Meer schwimmen gehen.
Pula hat eine schwere Vergangenheit, das Stadtgebiet wurde wegen seiner strategischen Lage mehrfach besetzt, zerstört und wieder aufgebaut. Das markanteste Bauwerk der Stadt ist wohl das Römische Amphitheater. Direkt angrenzend befindet sich die sehenswerte Altstadt. Zugang zur Altstadt erlangt man durch den altröhmischen Segierbogen. Ein gemütliches Ambiente herrscht vor allem gegen Abend, wenn sich die Restaurants füllen und die Straßen voller werden. Zum Abschluss unserer Reise lassen wir uns noch einmal in einem kleinen gemütlichen Restaurant mit schönen Speisen verwöhnen.

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Fazit: Meine Bekannten haben vollkommen recht, Kroatien ist ein tolles Urlaubsland für Wohnmobilisten. Im Hochsommer ist es aber für uns zu heiß, wir werden wieder in der Vorsaison dieses schöne Land bereisen. Wir haben noch viele Ziele anzusteuern.