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Alle Bilder von der Toskana finden Sie hier: Toskana

Nach umfangreichen Recherchen über die Toskana haben wir uns entschlossen außerhalb der Hauptreisezeit diese Naturschönheit zu bereisen. Ende September ist es hier noch angenehm warm und der Trubel hat merklich nachgelassen. Der goldene Herbst in der Toskana reicht meist bis weit in den Oktober, mitunter ist sogar dann noch Badewetter und mit sieben Sonnenstunden pro Tag ist zu rechnen.
Die Toskana ist eine Region in Mittel-Italien. Sie grenzt im Norden an Ligurien, im Osten an die Marken und an Umbrien und im Süden an Latium und ist das Traumziel für Genießer. Die herrliche Natur und vielfältige Landschaft ist wirklich einmalig und bietet dem Wohnmobilreisenden ein Urlaubserlebnis der ganz besonderen Art, von endlosen Stränden bis hin zu traumhaften Landschaften, die von Lavendel und Orangen bewachsen sind. Auf diesem Boden entstehen köstliche Weine und andere kulinarische Spezialitäten wie Olivenöl, die würzige Schafskäse-Spezialität Pecorino oder die wertvollen weißen Trüffel (Tartufo Bianco). Die hügelige Landschaft ist geprägt von Pinien, Zypressen, Weinbergen und Olivenhainen.
Auch der Kunstfreund kommt hier auf seine Kosten. Die Toskana ist reich an einzigartigen Kunstwerken und Errungenschaften der Renaissance und ihrer großen Meister wie Michelangelo, Dante und Leonardo Da Vinci. Er findet hier einen unerschöpflichen Schatz an Kultur und Schönheit vor.
Übernachtungsplätze und Stellplätze für Wohnmobilreisende gibt es hier in Hülle und Fülle. Aber Achtung: Nicht alle ausgewiesenen Wohnmobilstellplätze oder Campingplätze sind im Oktober noch geöffnet und oft ist auch der Wasserhahn wegen des nahenden Winters schon abgestellt.

Unsere Anreise in die südliche Toskana führt uns über Arezzo. Sie ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und viertgrößte Stadt der Toskana. Dieser mittelalterliche Ort liegt im südöstlichen Teil der Toskana und hat sich bis heute seine Struktur erhalten. Er war einst eine bedeutende Etruskerstadt.
Arezzo ist in Italien vor allem berühmt als Stadt des Antiquitätenhandels. An jedem ersten Wochenende des Monats findet ein großer Antiquitätenmarkt (Fiera Antiquaria) statt, außerdem gibt es auch zahlreiche Antiquitätengeschäfte, die täglich zu einem Besuch einladen. Das Zentrum des berühmten Antiquitätenmarktes ist die Piazza Grande, der ehemalige Marktplatz. Unter den Bögen der Loggia Vasari auf der Nordseite des Platzes gibt es schöne Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Arezzos Flaniermeile mit vielen schönen Geschäften ist der Corso Italia.
Wir gelangen über eine in Terrassen angelegte Treppenanlage in die mittelalterliche Oberstadt mit dem prächtigen Rathaus, der Kathedrale und den romanischen Kirchen. Imposant sind auch die Patrizierhäuser am Rande der Piazza Grande.
Eigentlich war auch eine Besichtigung der Kathedrale vorgesehen, leider war sie heute geschlossen.
Wir spazieren also noch eine Weile nahe der großen Stadtmauer dem Park entlang und haben einen wunderbaren Ausblick in die umliegende Gegend. Eigentlich wollten wir die erste Nacht auf dem am Stadtrand liegenden Parkplatz verbringen, doch wir sind kurz entschlossen nach Lucignano weitergefahren.

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Die Toskana hat sehr viele interessante und sehenswerte Bergdörfer, Lucignano gehört wohl zu den schönsten pittoresken Ortschaften in der Toscana. Es liegt Verkehrsgünstig sehr nah an der Autobahn ist einen Abstecher wert.
Wir stellen unser Wohnmobil unterhalb des Ortes auf einer Wiese ab und gehen den kurzen aber steilen Weg bis zur Piazza del Tribunale in der Ortsmitte. Die heutigen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entstanden vor allem ab dem 13ten Jahrhundert und machen Lucignano zu einem echten Juwel des mittelalterlichen Städtebaus. Der Ortsname Lucignano geht auf den Römer Lucius Licinius Lucullus zurück, der hier ein römisches Militärlager errichtet hat.
Wir besuchen zuerst die Stiftskirche Collegiata di San Michele Arcangelo. Sie ist im Renaissance-Stil erbaut und nach einem Entwurf von Orazio Porta (1593) wieder aufgebaut.
In den engen Gassen rund um die Stiftskirche hat wohl gerade der wöchentliche Markt stattgefunden. Es herrscht gerade ein heftiges Gewusel beim Abbau der Verkaufsstände. Wer zuerst fertig ist, kann dennoch nicht wegfahren, die Gassen sind zu eng, zwei Lieferwagen passen nicht nebeneinander. Es geht also streng der Reihe nach.

Lucignano (5)

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Wir verbringen eine ruhige Nacht auf unserem Stellplatz und fahren am nächsten Tag Richtung Montepulciano. Kurz hinter Sinalunga leuchtet plötzlich ein orangenes Warnlicht im Armaturenbrett auf. Wir halten kurz an, suchen die Bedienungsanleitung und haben direkt den Übeltäter ermittelt: Die vorderen Bremsklötze sind abgefahren. Wir sind zuerst ein wenig ratlos, waren wir doch noch vor zwei Monaten in der Werkstatt und haben die Bremsen kontrollieren lassen. Wir fahren also zurück nach Sinalunga und halten an einer kleinen Werkstatt an. Zwei nette Mechaniker machen sich sofort an die Arbeit. Einer demontiert die abgefahrenen Bremsklötze und der zweite springt in seinen PKW und besorgt Ersatz. Nach zwei Stunden ist alles für 150,-€ erledigt und nach einigen guten Tipps für unsere Reise geht die Fahrt weiter.
Wir fahren etwa 15 km Richtung Süden und gelangen in die malerische Kleinstadt Montepulciano. Dieser Ort liegt über 600 Meter hoch über den Tälern von Orcia und Chiana und ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick in alle Richtungen. Das Umland ist von Weinbergen, Schafweiden und Olivenhainen geprägt.
Montepulciano ist seit Jahrhunderten für seine herausragenden Weine aus Sangiovese Trauben bekannt. Der Nobile di Montepulciano gehört zu den Besten in Italien. Die Weinberge liegen hier auf bis zu 600 m Höhe über dem Chiana-Tal und dem Lago Trasimeno.
Auch bei Musikfreunden ist dieser Ort sehr bekannt, jeden Sommer treffen sich Liebhaber der klassischen Musik zum Musikfestival das von dem deutschen Komponisten Henze gegründet wurde. Es gilt als kulturelles Highlight in der Toskana.
Wirklich sehenswert ist die wunderschöne Altstadt mit dem Dom (Kathedrale Santa Maria Assunta) und die Chiesa di San Biagio, die etwas außerhalb des Ortes am Fuße des Hügels gelegen ist.
Lohnenswert ist auch ein Besuch der Dachterrasse des Rathauses mit dem beeindruckenden Mittelturm. Um den schönsten Blick auf die Stadt und der großartigen Piazza Grande zu erhalten, wird man durch die Büros des Rathauses und enge Treppen bis zum Glockenturm geschleust. Der Ausblick von hier oben ist aber spektakulär.

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Wir verlassen Montepulciano und fahren bei wunderschönem Herbstwetter auf kleinen, engen und holprigen Landstraßen nach Westen in Richtung Pienza. Pienza ist eine reizvolle Stadt im Herzen des Val d’Orcia, unweit von Siena. Wir kommen spät abends auf dem Parcheggio Pubblico in der Via Mario Mencattelli an und richten uns für die Nacht ein (N43°04'42" E11°40'49").
Es war ein langer, anstrengender Tag und Anne ist schon recht müde. Ich bin aber noch voller Tatendrang und mache mich allein auf den Weg in das nahe Städtchen. Die engen Gassen sind in weiches, gelbliches Licht gehüllt. Vor den kleinen Bars und Cafés sitzen Einheimische und Touristen vor einem Glas Wein und es duftet überall nach Peccorino. Pienza ist berühmt für die Produktion vielfältigster Sorten Peccorino Toscano, ein junger, schnittfester Schafskäse aller Geschmacksrichtungen.
k Pienza (20)Ich schlendere durch die Via Dell’Amore zur südlichen Stadtmauer, trinke in der Bar II Casello noch einen Cappuccino und genieße den Blick über das Orcia-Tal bis hin zum Monte Amiata. Der Name ist vom Fluss Orcia abgeleitet. Seit 2004 gehört das Val d’Orcia zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Nach einer geruhsamen Nacht machen wir uns noch einmal gemeinsam auf den Weg in den Ort mit seinen verwinkelten schmalen Gassen und seiner Flaniermeile, dem Corso Rossellino. Um diese Jahreszeit ist es etwas ruhiger in den Gassen geworden, etwa eine Millionen Besucher strömen jährlich durch diesen malerischen Ort.
Die Türen zu den kleinen Läden sind alle geöffnet und wir haben einen freien Blick auf die schön dekorierten Wein- und Käseregale. Diese Köstlichkeiten verleiten geradezu zum Einkauf. In der Mitte des Städtchens beeindruckt die herrlich gestaltete Piazza Pio II.
Mit dem Dom, dem Palazzo Borgia und dem Piccolomini Palast verfügt Pienza über historische Denkmäler. Die Mitte der Piazza ziert ein schöner Renaissancebrunnen. Ein Pulk von Profi-Fotografen hat sich vor dem Brunnen postiert und lichtet eine italienische Schönheit in unterschiedlichsten Posen ab.

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Wir sind von Pienza sehr angetan und steuern nun zur nächsten Sehenswürdigkeit.
Das Örtchen Montalcino ist vor allem wegen seines guten Weines weltberühmt. Die klimatischen Bedingungen und der nährstoffreiche Boden sorgen dafür, dass hier einer der besten Weine Italiens, der Brunello, angebaut werden kann. Ich schlendere durch die belebten kleinen Gassen und genieße den Anblick der ausgestellten Weine. Die Winzer haben für die Touristen tolle Arrangements an Rotweinen zusammengestellt, man muss nur noch zugreifen oder bei einer bei Touristen sehr beliebten Weinverkostung teilnehmen.
Danach lohnt sich der Besuch der imposanten Festung aus dem Jahre 1361. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick auf die weitläufigen Weinbaugebiete. Im Hof der Festung kann auch eine Auswahl der erlesensten Brunello-Weine probiert werden.
Der Ortskern Montalcinos verleiht noch heute mittelalterlichen Charme. Die kleinen, engen Gassen des Zentrums werden von der alten Stadtmauer umschlossen. Unweit der zentralen Piazza del Popolo mit dem Palazzo Comunale steht der Duomo San Salvatore aus dem 14. Jahrhundert, der im 19. Jahrhundert unter Anleitung von Agostino Fantastici renoviert wurde.
Ein Besuch des Ortes lohnt sich das ganze Jahr über. Im Herbst sollte man aber die Sagra del Tordo, das Drosselfest, nicht verpassen. Die vier Stadtteile von Montalcino gestalten am letzten Wochenende im Oktober einen Festumzug in historischen Kostümen. Der Höhepunkt ist ein Bogenschießen, in dem die vier Stadtteile gegeneinander antreten und eröffnen somit die Jagdsaison. Sonntags gibt es auch noch einen mittelalterlichen Markt auf der Burg. Das Fest ist nicht nur bei einheimischen Bewohnern, sondern auch bei Touristen sehr beliebt und entsprechend gut besucht.
Auch ein Besuch der Klosteranlagen - die weithin bekannte Abtei von Sant'Antimo ist ein absolutes Muss! Die Klosteranlage ist eine der bekanntesten in ganz Italien. Bereits im 8. Jahrhundert wurde die Abtei von Benediktinern gegründet, der Legende nach auf Veranlassung Karls des Großen.

Montalcino (4)

Montalcino (1)Montalcino (9)

Nach diesen tollen Eindrücken wollen wir bei angenehmen 25°C noch etwas Meeresluft schnuppern und fahren Richtung Meer. Zwischen Piombino und Carbonifera finden wir einen riesigen, um diese Jahreszeit völlig leeren Parkplatz am Ende der Localita Mortelliccia und stellen unser Wohnmobil ab (N42°57'10" E10°40'7"). Nur ein kleiner Dünenstreifen trennt uns vom Meer, wo wir heute einen wunderbaren Sonnenuntergang erleben. Die Parkautomaten sind alle noch in Betrieb, allerdings wird ab Anfang Oktober nicht mehr kontrolliert.
Am nächsten Tag machen Anne und ich einen entspannten Spaziergang unter der toskanischen Sonne, immer am Strand entlang, zum Yachthafen von Carbonifera bis zum Ristorante Pino Vannini Amilcare. Dort bestellen wir Cappuccino und schauen einigen Badegästen zu, die trotz des etwas kühlen Wassers noch baden.
Wir verbringen drei sonnige Tage auf diesem einsamen Platz bis uns das Frischwasser knapp wird und die Bordbatterien wieder dringend aufgeladen werden müssen.

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k Massa Marittima Piombino (5)k Massa Marittima Piombino (6)

Eine sehr gute Ent- und Versorgungsanlage finden wir 15 km Richtung Landesinneren in Massa Marittima. Hier ist auch noch der Wasserhahn in Betrieb. Wir setzen unsere Reise fort und fahren nun Richtung Grosseto. Grosseto ist die Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz und gilt vor allem wegen der malerischen Landschaft der Maremma als attraktiver Urlaubsort für Wohnmobilisten. Die Stadt Grosseto hat über 80.000 Einwohner und wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Wer die Toskana von ihrer schönsten Seite erleben möchte, kann in Grosseto imposante mittelalterliche Bauwerke entdecken. Eine Reise in die Region wird dank der malerischen Weinberge und Hügel, der herrlichen Küste mit paradiesischen Stränden und der unberührten Natur unvergesslich bleiben. Die gut erhaltene und eindrucksvolle Stadtmauer sowie die charmante Altstadt ist bei den Touristen sehr beliebt. Viele kleine Cafés, Restaurants und Bars in der Stadtmitte laden dazu ein, die entspannte Atmosphäre in sich aufzunehmen und die kulinarischen Spezialitäten der Region zu genießen. Die Piazza Dante ist der Mittelpunkt der Stadt und punktet mit vielen Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung.
Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Grosseto gehört zweifellos der Dom San Lorenzo aus dem 13. Jahrhundert mit seiner rot-weiß gestreiften Marmorfassade. Der Sakralbau enthält zahlreiche Kunstwerke aus dem 15. Jahrhundert und beeindruckt mit seiner charakteristischen gotischen Architektur. Bekannt ist Grosseto nicht zuletzt für seine imposanten Paläste, darunter der Palazzo Aldobrandeschi und der Palazzo Communale an der Piazza Dante. Ebenfalls auf der Piazza befindet sich ein Denkmal zu Ehren Leopold II., der die Trockenlegung der Stadt einleitete.

Grosetto 800

Die Umgebung von Grosseto bietet den Wohnmobilfahrern noch vieles mehr. Wir wollen noch einige erholsame Stunden an den wunderbaren Stränden der Maremma verleben und fahren an die nur wenige Kilometer entfernte Küste zur Ortschaft Marina di Grosseto. Hier finden wir Sandstrand ohne Ende und erholen uns prächtig.

Marina di Grosetto 800

Wer hat noch nicht von den Thermalquellen in Saturnia gehört, in den Medien und im TV ist viel davon zu lesen und zu sehen. Saturnia wird als einer der besten Thermalorte der Welt bezeichnet und lockt jedes Jahr tausende Besucher an. Auch wir wollen uns dieses Spektakel nicht entgehen lassen und steuern unser Wohnmobil nach Saturnia und stellen es auf dem dortigen Wohnmobilstellplatz Area Sosta Camper L‘Alveare die Pinzi ab (N42°39'22" E11°30'12"). Der freundliche Besitzer öffnet uns die Schranke und wir finden auch einen guten ebenen Platz, leider ohne Schatten.
Obwohl es einen kostenlosen Shuttlebus zum Wasserfall gibt, machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Die Therme liegt in einem ummauerten Komplex und schlängelt sich dann zwischen Schilf und frei Badenden hindurch, bis zu dem Gorello-Wasserfall.
Leichter Schwefelgeruch entsteigt dem graublauen Wasserfluss. Jung und Alt genießen in den Kaskaden ähnlichem Wasserfall die kostenlose Wohltat des warmen, 37° heißen, schwefelhaltigen Wassers, das gut sein soll gegen Stoffwechsel- Atem- und Magenbeschwerden, sowie Rheuma.
Allerdings verzichten wir auf ein Bad im warmen Wasser und schauen lieber den Badegästen zu.

Saturnia (20)

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Unser nächstes großes Highlight erleben wir heute. Unsere heutige Route führt uns über spektakulere kleine Straßen (SP10 und SP22) nach Pitigliano. Dieses Städtchen ist weithin sichtbar, zwischen steil eingeschnittenen Tälern gelegen, auf einem 300 m hohen Tuffsteinfelsen erbaut.
Unser Wohnmobil stellen wir am Ortsrand auf. Etwa 4000 Einwohner leben hier in diesem mittelalterlichen Ort. Noch bevor wir in die Altstadt gelangen genießen wir den atemberaubenden Anblick dieses einmaligen Ortes. Wir wundern uns, das keines der Häuser an der Abbruchkante in die Tiefe stürzt.
Es lohnt ein Spaziergang entlang der Stadtmauer, die zu Teilen erhalten ist. Das besterhaltene Stadttor in der Stadtmauer ist die Porta Sovana. Beim Rundgang entlang der Mauer hat man einen hervorragenden Panoramablick über die steil herabfallenden Täler der Südtoskana. Liebenswert sind die mittelalterlichen engen Gassen. Hier sieht noch alles aus wie in früheren Zeiten, nicht frisch renoviert für die Touristen. Sehenswert sind der Duomo Santi Pietro e Paolo an der Piazza Gregorio VII. Der imposanteste Bau ist der Orsini Palast, eher eine Festung. Einen Besuch sollten sie unbedingt in Erwägung ziehen.
Wir genießen noch lange die Geschäfte, das Ambiente und auch den bekannten, preisgekrönten Bianco di Pitigliano.

Pitigliano (9)

Pitigliano (22)Pitigliano (30)

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Wir verlassen Pitigliano und fahren bei wunderschönem Herbstwetter auf kleinen, engen und holprigen Landstraßen nach Norden in Richtung Siena. Südlich von Siena durchqueren wir Teile der Crete Senesi, eine baumlose Landschaft mit kahlen, sanften Hügeln, eintönigen Getreidefeldern und kargen Wiesen, wo nur Schafherden Nahrung finden.
k Montepulciano (8)Gelegentlich durchzieht ein mit Zypressen gesäumter Weg die Landschaft, an dessen Ende sich ein einsames Haus auf einem Hügel befindet. Für Maler und Fotografen tolle Motive, wie wir sie aus Reiseführern und Kalendern kennen.
Für die knapp 140 km nach Siena brauchen wir fast sechs Stunden, immer wieder unterbrechen wir die Fahrt um Fotos für unseren Reisebericht zu machen. Ich möchte für das Titelfoto unser Wohnmobil mit einem tollen Hintergrund finden. Wir durchfahren einige alte Dörfer mit den typischen toskanischen Steinhäusern. Auf den schlechten Straßen fällt uns mehrere Male das Hubbett herunter. Gut, dass Anne neben mir sitzt und sofort das Hubbett wieder einrastet und in Position bringt. Für den Rest der Reise musste ich das Hubbett während der Fahrt mit Holzkeilen sichern.
Letztlich sind wir unbeschadet in Siena angekommen und stellen unser Wohnmobil auf einem riesigen Busparkplatz an der Strada del Tiro A Segno ab (N43°20'01" E11°18'57"). Für diesen tristen Platz werden hier stramme 20 € für die Übernachtung verlangt. Trotzdem, hier werden wir die kommenden zwei Nächte verbringen. Der Weg in die Altstadt ist mit 30 Minuten Fußweg nicht zu weit. Der Aufstieg in die Oberstadt wird in der Galleria Porta Siena, einem großen Einkaufszentrum in der Nähe des Bahnhofes, mit etlichen Rolltreppen und Laufbändern erleichtert.
k Siena (70)An der Pforte zur Altstadt angelangt, schlendern wir durch enge Gassen die Via Camollia, Via Montanini und Via Banchi di Sopra entlang. Aus einigen Restaurants strömt der Duft von Kräutern mit den würzigen Aromen der italienischen Küche und schon macht sich der Appetit auf eine Pizza bemerkbar.
Schließlich sind wir am Piazza Campo, dem Zentrum der Stadt ankommen. Das mittelalterliche Flair dieses Platzes mit den gotischen Bauwerken ist beeindruckend.
Auf diesem Platz wird zweimal im Jahr das härteste Pferderennen der Welt, das Palio, ausgetragen.
Alles überragend ist der Glockenturm Torre del Mangia, der am Palazzo Publicco, dem Rathaus angrenzt.
400 Stufen führen hinauf in luftige Höhe von 88 Metern. Von hier oben bietet sich ein aufregender Blick über Siena.
Am Rande des Platzes, direkt an der Fonte Gaia, einem schönen Brunnen, gibt es gemütliche Cafés und ein Restaurant, wo wir herrlich in der Sonne sitzen, uns eine Pizza schmecken lassen und dem Treiben auf dem Platz zusehen.
Unser nächstes Ziel ist der Dom mit seinem auffällig schwarz-weiß gestreiften Campanile. Am Dom wurde Marmor in drei verschiedenen Farben verwendet, weiß, grünlich-schwarz und rot. Schwarz und weiß sind auch die Wappen-Farben der Stadt Siena. Der Dom ist im romanisch gotischen Stil erbaut und einer der schönsten weltweit. Wir zünden noch eine Kerze an und kehren zu unserem Wohnmobil zurück.

k Siena (45)k Siena (77)

Wir setzen unsere Reise fort und fahren nun nach Volterra, einer trutzigen Stadt an den Hängen der Balze mit ihrem gigantischen Mauerring und dem Hochsicherheitsgefängnis, auch La Fortezza Medicea genannt. Mehrmals im Jahr wird im Knastrestaurant ein mittelalterliches Fest veranstaltet, wo Gefängnisinsassen als Köche und Kellner eingesetzt werden und normale Bürger zu Gast sein dürfen. Allerdings werden nur Gäste ohne Vorstrafen zugelassen.
Wir parken am Ende der Viale die Filosofi (N43°24'11" E10°51'52") und betreten die Stadt durch die Porta e Fonti di Docciola. Etliche Treppen müssen überwunden werden, bis man in der Oberstadt angekommen ist. Volterra erscheint uns etwas düster, vielleicht liegt es aber nur an der Nähe des Gefängnisses. Dennoch kann diese Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten glänzen, z.B. sind der Stadtpalast Palazzo dei Priori oder der prachtvollen Duomo Santa Maria Assunta (im 12. Jahrhundert errichtet) sehenswert. Auch ein Spaziergang durch den Parco Archeologico „Enrico Fiumi“ ist zu empfehlen.
Wer sich für die Kultur und Vergangenheit der Etrusker interessiert, findet im Museo Etrusco Guarnacci eine sehr umfangreiche Sammlung an Funden, die bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen.

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Es ist noch früher Nachmittag und wir sind heute nicht so viel gelaufen, deshalb möchten wir noch die etwa 30 km bis San Gimignano fahren. Schon von weitem erkennen wir die einzigartigen, gut erhaltenden Geschlechtertürme der Stadt. Alles überragend der 54 Meter hohe Torre Grossa. Diese Türme wurden von den aristokratischen Familien als Sinnbild ihrer Macht errichtet. In der Vergangenheit waren es mal 72, heute sind nur noch 15 Türme erhalten. Eine massive Festungsmauer umschließt die kleine Stadt und enge Gassen und Durchbrüche zaubern mittelalterliche Atmosphäre. Für Pilger war San Gimignano früher ein wichtiger Halt auf der Durchreise nach Rom.

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San Gimignano ist ein absolutes Muss, denn man war nicht in der Toskana, wenn man diesen geschichtsträchtigen, malerischen Ort nicht besucht hat. Unser Wohnmobil haben wir für die nächsten zwei Tage ortsnah auf einem kleinen Parkplatz in der Via P. Gobetti abgestellt (N43°27'42'' E11°02'02'').
Zur Altstadt ist es nicht sehr weit und schon nach 20 Minuten durchschreiten wir das Haupttor Porta San Giovanni aus dem 13. Jahrhundert. Trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit werden vor dem Tor täglich noch tausende Touristen aus aller Welt mit Bussen angekarrt; dementsprechend voll sind die engen Gassen. Obwohl San Gimignano nur etwa 7500 Einwohner zählt, fühlt es sich an wie in einer Großstadt. Uns faszinieren immer wieder aus Neue die vielen kleinen Läden rechts und links der Gassen. Hier wird Kitsch, aber auch reichlich Schönes angeboten. Die Vielfalt reicht von mächtigen Schinken und Käse, über Lederwaren und extravagante Kleidung bis hin zu landesüblichen, tollen Rotweinen. Die repräsentativen Bauten zeugen vom einstigen Wohlstand einer blühenden Handelsstadt.
Nach wenigen Schritten auf der Via S. Giovanni lädt das Museo della Tortura zu einem Besuch ein. Es ist nichts für zarte Gemüter, aber es ist kaum fassbar, was sich die Leute früher ausgedacht haben, um andere Menschen zu quälen.
Der Mittelpunkt der Altstadt ist die Piazza della Cisterna. Hier sitzt man herrlich bei einem Cappuccino und genießt den Blick auf die malerische Zisterne und die Fassaden der Adelshäuser. Gleich nebenan, auf der Piazza del Duomo steht die romanische Stiftkirche Collegiata Santa Maria Assunta mit der imposanten Treppenanlage und dem Palazzo del Popolo mit dem Torre Grossa aus dem 13. Jahrhundert. Wir betreten das Innere der Kirche und zünden Kerzen für unsere verstorbenen Angehörigen an. Dieses Ritual gehört bei uns zu jedem Kirchenbesuch dazu.

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Für Florenz, der Perle der Toskana, haben wir drei Tage eingeplant, deshalb brauchen wir Strom und V+E auf dem Stellplatz. Wir wählen die L’Oasi del Camper auf der Via di Scandici (N43°45'44" E11°12'33"). Dies ist ein geschotterter privater Platz in ruhiger Lage. Allerdings nicht der Schönste, da dieser Platz auch für abgestellte Wohnmobile dient. Der Platzwart ist sehr nett, kann aber leider kein Deutsch und Englisch. Wir haben trotzdem verstanden, was er uns sagen wollte.
Zum Bus in die Innenstadt sind es nur wenige Meter und nach 20 Minuten steigen wir schon wieder am Arno, in Sichtweite von der Ponte Vecchio aus. Es bietet sich also an, dieser einmaligen Brücke einen Besuch abzustatten.
Sie ist gut 100 Meter lang und dreißig Meter breit. Rechts und links auf der Brücke sind, mit dem Eingang zur Mitte, viele kleine Geschäftshäuser errichtet worden. Hier werden fast nur Schmuck und Souvenirs in allen Variationen angeboten.

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In der Brückenmitte ist die Geschäftspassage unterbrochen, hier stehen drei Arkadenbögen und gegenüber ist die Büste des bekannten Goldschmieds Cellini zu sehen. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts hatten auf der Brücke Gerber und Schlachter ihr Gewerbe betrieben. Wegen der übel riechenden Abfälle beschloss der damalige Großherzog Ferdinando de Medici, dass nur noch Goldschmiede hier Handel treiben durften. Es ist bis heute so geblieben und die berühmte Brücke ist eines der beliebtesten Fotomotive in Florenz. Hier wimmelt es vor Touristen, Musikern und anderen Künstlern, was für eine lebendige Atmosphäre sorgt. Abends, wenn die Brücke in weiches Licht gehüllt ist, ist es hier am Schönsten.

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Wir schlendern gemütlich mit einem Eis in der Hand durch die Straßen und gelangen schließlich in der Altstadt zur Piazza del Duomo mit der berühmten Kathedrale Santa Maria del Fiore, dem Florenzer Dom mit seiner berühmten Kuppel. Sie ist die viertgrößte Kathedrale der Welt. Die Fassade ist aus grünem und weißem Marmor im neo-gotischen Stil errichtet und ist sehr beeindruckend. Geplant war, die mächtige Kuppel zu besteigen, aber vor dem Ticket-Shop hat sich eine lange Schlange gebildet, die Wartezeit beträgt mindestens zwei Stunden. Man sollte möglichst vor 10 Uhr kommen, dann gibt es kaum Warteschlangen. Es ist sicherlich der absolute Höhepunkt eines Dom-Besuchs, die Kuppel zu besteigen, aber wir belassen es mit einem Besuch des Innenraumes der Kathedrale. So beeindruckend das äußere des Domes ist, so unspektakulär und schmucklos präsentiert sich die Kathedrale von innen. Der Eingangsbereich ist sehr weitläufig und es gibt nur wenige Skulpturen und Bilder an den Wänden. Kerzen können wir auch nicht anzünden, es gibt sie hier nicht.
Über Florenz könnte ich noch mehrere Seiten füllen, so zahlreich sind auf engstem Raum die Sehenswürdigkeiten und kunsthistorisch bedeutenden Werke. 1982 wurde die Altstadt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Florenz wäre also einen eigenen Reisebricht wert.

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Der nächste Höhepunkt lässt aber nicht lange auf sich warten. Wir fahren auf engen, schlaglochreichen Landstraßen nach Pisa und parken auf einem Stellplatz in der Via Di Pratale (N43°43’16’’ E10°25’14’’). Es ist ein asphaltierter ebener Platz mit einer guten V+E, für eine Städtereise also gut geeignet.
In Pisa leben etwa 80000 Menschen, davon sind allein 40000 Studenten. Der berühmteste Student der Stadt war wohl Galileo Galilei, er studierte mehrere Jahre in Pisa. Das war wohl auch der Grund, dass aus Pisa eine der wichtigsten Universitätsstädte Italiens geworden ist.
k Pisa (22)Was ist das erste Fotomotiv, wenn man in Pisa ist? Natürlich der schiefe Turm, der Dom und die Battistero di San Giovanni auf der Piazza del Duomo, auch Campo dei Miracoli (Platz der Wunder) genannt. Die Piazza ist Fußgängerzone und wird von einer großen Rasenfläche bedeckt. Es ist aber nicht einfach, den Torre di Pisa formatfüllend vor die Linse zu bekommen, ganze Schwärme von Touristen stehen im Weg und machen ihre Gag-Fotos á la „ich stütze den Turm“. Der schiefe Turm ist das Wahrzeichen der Stadt und gilt als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Wir besorgen uns im Touristenzentrum Karten für den Dom und der Battistero und betreten zuerst den Dom. Er ist ein beeindruckendes Beispiel römischer Architektur und einer der heiligsten Orte Italiens. Im Innern schreiten wir auf Marmorböden zur Kanzel des Bildhauermeisters Giovanni Pisano. Anders als der Dom von Florenz ist das Innere reich mit Bildern und Fresken geschmückt. Es besticht mit einer beeindruckenden Mischung an Werken aus dem Mittelalter und der Renaissance.
Die Taufkirche Battistero sorgt durch die runde Bauweise mit der kugelförmigen Kuppel für eine besondere Akustik.
Pisa ist eine sehr ursprünglich erhalten gebliebene Stadt mit viel Flair und Leben. Die meisten Touristen begnügen sich mit einem Besuch der Piazza del Duomo, aber auch ein Besuch des historischen Stadtzentrums ist ein lohnendes Ziel. Es zieht sich über die vier Stadtviertel von San Martino, Santa Maria, San Francesco und Sant’Antonio.
Leider wird unser Aufenthalt in der Altstadt jäh unterbrochen, ein monsunartiger Regen mit Blitz und Donner ergießt sich über der Stadt. Aufgeregt versuchen die Menschen Schutz vor dem Regen zu finden, jeder noch so kleine Überstand an den Häusern wird als Regenschutz genutzt. Trotz Regenschirm sind wir nach kurzer Zeit ziemlich nass und treten deshalb den Heimweg zu unserem Wohnmobil an. Der heftige Regen begleitet uns noch den ganzen restlichen Tag bis spät in die Nacht hinein.

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Nur 22 km nordöstlich von Pisa, im Tal des Serchio, liegt die mit einem riesigen, vier Kilometer langem Festungswall aus dem 16. und 17. Jahrhundert umgebene Altstadt von Lucca, der „Stadt der hundert Kirchen“. Besonders in den Abendstunden lädt der Wall zu einem Spaziergang ein. Wer sein Fahrrad mitgenommen hat, kann auf der hochgelegenen Parkanlage die Stadt umrunden. Man hat von hier aus einen super Ausblick in die umliegende Landschaft.

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Das Herzstück von Lucca ist die pittoreske Piazza di Anfiteatro mit seinen vielen gemütlichen Cafés. Wir gönnen uns eine Pause, setzen uns an einen schön gedeckten Tisch und bestellen Cappuccino. Es gibt wohl keinen Ort der Welt, wo man so guten Cappuccino trinken kann, wie in Italien.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Torre Guinigi, ein mit uralten Bäumen bewachsener Turm. Er ist einer der wenigen Türme, die noch erhalten sind. Früher sollen es über 250 gewesen sein. Ähnlich wie in San Gimignano dienten sie den aristokratischen Familien als Sinnbild ihrer Macht. Je höher der Turm, umso vornehmer war die Familie - das sollten zumindest die Menschen glauben.
Nicht zu vergessen der mächtige Duomo San Michele in Foro an der Piazza San Michele, er ist der Treffpunkt der Luccheser. Der Duomo hat eine der schönsten Kirchenfassaden der Toskana. Auch von Innen ist er sehenswert.
Wir spazieren weiter auf der Via Fillungo durch die pittoreske Altstadt mit ihren zahlreichen kleinen Geschäften und namhaften Boutiquen. Für Anne gibt es hier einiges zu sehen. Sie geht aber leer aus. Sie ist einfach zu groß, die angebotenen Kleidungsstücke sind eher für superschlanke junge Mädchen bis Kleidergröße 36 gedacht.
Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu. Wir schlendern also gemütlich zu unserem Wohnmobil zurück, welches wir zuvor in der Via G. Luporini (N43°50'23" E10°29'17) abgestellt haben.

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Als letzte Etappe unserer Toskana-Reise fahren wir noch in das beschauliche Bergdorf Collodi, um in der Pinocchio-Hauptstadt einen Pinocchio für unsere Enkel zu kaufen. Das auf einem Bergrücken gelegene Dorf mit der Villa Garzoni ist einen Besuch wert. Das Bergdorf wurde durch den Autor Carlo Lorenzini bekannt, der das Kinderbuch Pinocchio geschrieben hat. Ein großer Park erinnert an den berühmten Bewohner. Der Park ist für Groß und Klein gleichermaßen interessant.
Auch ein Besuch des Schlosses Collodi und der antiken Stadtanlage aus dem 12. Jahrhundert lohnen sich.
Wer einen Übernachtungsplatz sucht, ist auf dem Stellplatz direkt unter dem riesigen Holz-Pinocchio bestens aufgehoben (N43°53'52" E10°39'11").

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Jede Reise geht einmal zu Ende. Diesmal leider etwas zu schnell, gibt es in der Toskana doch noch etliche sehenswerte Orte und Landschaften, die einen Besuch wert sind. Eigentlich war der Besuch der berühmten Thermalquellen von Saturnia fest geplant. Aber leider sind wir nicht bis in den Süden der Toskana gekommen.
Die Italiener können stolz auf ihre gut erhaltenen, geschichtsträchtigen, mittelalterlichen Dörfer und Städte sein. Die Toskana verströmt einen besonderen Charme, dessen wir völlig erlegen sind. Einsame Landhäuser auf sanften Hügeln, Zypressen und die traumhaften Landschaften haben uns in ihren Bann gezogen.
Die Toskana gehört zu den schönsten und interessantesten Regionen Europas!

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