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Das Wohnmobil ist zur Abfahrt bereit und meine Shadow ist auf dem Hänger gut verzurrt. Gegen Mittag geht es endlich los. Kommen an diesem Tag nur bis Ense-Bremen, da Anke und Norbert, Freunde aus dem Wohnmobilforum, uns noch zum Grillen eingeladen haben. Verbringen bei super Wetter einen schönen Abend.
Wir stehen am folgenden Tag früh auf und sind schon gegen 8 Uhr auf dem Weg nach Usedom. Wir werden die Ostseetour von Ost nach West fahren. Auf der Autobahn kommen wir ohne Stau gut voran. Nach mehreren Pausen sind wir nach 12 Stunden Fahrt in Heringsdorf auf der Insel Usedom. Eigentlich wollten wir auf dem Parkplatz an der Kirche im Ortszentrum einige Tage übernachten, aber alles dicht. Auch auf den anderen Stellplätzen kein Platz für uns. Also zurück bis Sellin/Bansin. Dort bekommen wir noch einen Platz auf dem Naturcampingplatz am Schmollensee. Hier können wir endlich unser Nachtlager aufschlagen. Der Platz und die sanitären Anlagen sind sehr einfach gehalten, dafür zahlt man aber auch nur 15 EUR für zwei Erwachsene und Wohnmobil incl. Strom.
Nach einer ruhigen, erholsamen Nacht am Schmollensee suchen wir uns bei sonnigem Wetter in Sellin einen Parkplatz, nehmen die Shadow vom Hänger und fahren nach Heringsdorf, um uns den Ort etwas näher anzusehen. Heringsdorf verdankt seine Bedeutung seiner einzigartigen landschaftlichen Schönheit. Die üppige Laubvegetation aus Buchen und Eichen, mit Kiefern untermischt, reicht bis an den Strand heran. Heringsdorf ist aber nicht nur landschaftlich reizvoll gelegen, sondern hat durch seine gepflegten Villen ein ganz besonderes Flair.

Heringsdorf auf Usedom 002Heringsdorf auf Usedom 007Heringsdorf auf Usedom 024

Wir bummeln gemütlich über die 508 Meter lange Seebrücke und lassen uns den Seewind um die Nase wehen. Auf dem Rückweg kaufen wir uns am Eingang der Einkaufspassage bei “Fisch und Mehr” zwei leckere Seelachsbrötchen.

Dranske auf Ruegen 002Da wir in Heringsdorf keinen Platz zum Übernachten finden, beschliessen wir frühzeitig nach Rügen zu fahren, in der Hoffnung, dort noch ein Plätzchen zu finden. Wir hätten diese Tour doch wohl ausserhalb der Ferienzeit fahren sollen. Aber noch haben wir Hoffnung. Wir fahren auf direktem Wege nach Dranske. Der Erholungsort Dranske liegt ganz oben im Norden der Insel Rügen, umgeben von Bodden und Ostsee, auf der Halbinsel Wittow. Die Natur ist ursprünglich und rauh, sanft und entspannend zugleich. Hier bekommen wir noch einen Platz im Caravancamp Ostseeblick. Leider vorerst nur für eine Nacht, da unser Platz für Freitag reserviert ist. Morgen wird sich entscheiden, ob einige abfahren und Platz wird. Die Übernachtung kostet hier für zwei Erwachsene, Wohnmobil, Anhänger, Strom und Kurtaxe €22.95

Kap Arkona auf Ruegen 005Wir haben unseren Platz für neue Gäste räumen müssen. Da aber einige Gäste abgereist sind, haben wir einen schönen Stellplatz mit Blick auf die Insel Hiddensee bekommen. Hier können wir bis Montag stehen bleiben. Anne möchte den Tag zum Relaxen und Lesen nutzen, deshalb werde ich mit dem Motorrad eine Tour in den Norden der Insel machen. Mein Ziel ist das Kap Arkona mit den beiden berühmten Leuchttürmen. Nach der Fahrt bin ich ziemlich durchgeschwitzt, und lasse ich mich mit der Arkona-Bahn bis zu den Leuchttürmen fahren. Die Wägelchen schütteln mich auf dem Kopfsteinpflaster kräftig durch, aber die Fahrt ist nicht sehr lang. Der kleinere der beiden Leuchttürme wurde 1827 nach Plänen von Karl-Friedrich Schinkel in Backsteinbauweise erbaut und 1828 in Betrieb genommen. Er wird das Leuchtfeuer von Kap Arkona genannt. Mit ihm gelang Baumeister Schinkel ein Meisterwerk der Baukunst. Er verband klassische Architektur mit technischer Zweckmässigkeit. Man erlangt die Aussichtsplattform über die original erhaltene, gusseiserne Treppe. Von hier aus hat man einen phänomenalen Blick über die ganze Halbinsel Wittow bis hin zur dänischen Insel Moen. Der grössere Turm wurde 1902 direkt neben dem alten Turm erbaut und am 1. April 1905 in Betrieb genommen. Er ist 35 m hoch und hat eine Feuerhöhe von 75 m ü. NN. Er ist aus Ziegelsteinen errichtet und steht auf einem achteckigen Granitsockel. Der ehemalige Marinepeilturm wurde 1927 in Ziegelbauweise erbaut und diente als Seefunkfeuer.

Kap Arkona auf Ruegen 002Kap Arkona auf Ruegen 015Kap Arkona auf Ruegen 014

Heute fahren wir, bei schönem Wetter, mit dem Motorrad nach Binz. Binz ist das grösste Seebad der Insel Rügen und liegt an einer der zauberhaftesten Buchten der Insel, der Prorer Wiek. Die geschützte Lage, der breite, feinsandige Strand, der steinfreie Meeresgrund und die schwache Brandung machen Binz zum beliebten Badeparadies. Wir haben schon 1999 Binz besucht, aber mit den Jahren ist dieses Städtchen noch attraktiver und schöner geworden. Vorbei an den weiss getünchten Kurpensionen und Hotels zieht ein Strom von Spaziergängern die Hauptstrasse und Strandpromenade entlang. Die zahlreichen Zeugnisse der Bäderarchitektur verbreiten die Atmosphäre der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, der Blüte des einst mondänen Bades. Auch wir bummeln die Hauptstrasse entlang bis zur Seebrücke. Wenn man sich den Strand anschaut, könnte man meinen auf Mallorca zu sein. Das Wasser ist sehr sauber und es sind keine Quallen zu sehen. So langsam meldet sich der kleine Hunger, deshalb kehren wir auf der Strandpromenade in ein Italienisches Restaurant ein und bestellen Pizza und Pasta. Für Freunde der leiblichen Genüsse ist Binz ein Eldorado. Es gibt viele sehr gute Restaurants auf der Hauptstrasse und der Promenade, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Binz auf Ruegen 017 645

Binz auf Ruegen 003 320Binz auf Ruegen 027 320

Dranske auf Ruegen 005Dranske auf Ruegen 004Heute ist gammeln im Wohnmobil angesagt. Petrus hat seine Schleusen geöffnet. Es regnet ununterbrochen und es ist sehr windig. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Morgen soll es schon wieder sonnig werden. Anne kann den ganzen Tag lesen und ich sortiere für meine Homepage derweil Bilder am Laptop. Wie vom Wetterbericht angesagt, scheint Tags darauf wieder die Sonne bei angenehmen 21°C. Wir beschliessen, mit dem Wohnmobil auf den Stellplatz in Binz zu wechseln um noch ein bisschen die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden. Wir bekommen noch ein Plätzchen auf dem Parkplatz im Zentrum von Binz. Von hier aus kann man die Ortsmitte in wenigen Minuten erreichen. Für 24 Stunden Parkzeit müssen wir 8,50 EUR incl. Strom bezahlen. Das ist für diese Lage und Ortsnähe OK.

Ich hole die Fahrräder aus der Garage und wir machen uns auf den Weg in den Ort. Anne hat es sich mittlerweile anders überlegt und möchte lieber shoppen gehen. Also schwinge ich mich auf mein Rad und fahre nach Sellin, um dort die wunderschöne Seebrücke zu fotografieren. Die Fahrt führt auf einem gut ausgeschilderten Fahrradweg durch die waldreiche Hügelkette Granitz. Unterwegs quert noch der “Rasende Roland” meinen Weg.

Sellin auf Ruegen 002 645

Sellin auf Ruegen 007 320Sellin auf Ruegen 021 320

Die Dampfbahn "Rasender Roland" ist ein unverwechselbarer Bestandteil des touristischen Geschehens auf der Insel Rügen. Mit ihrer Spurweite von nur 750 Millimetern erschliesst die Kleinbahn die bekanntesten Seebäder im Südosten der Insel. Seit der Betriebsaufnahme vor mehr als 100 Jahren befördert die mittlerweile als echtes technisches Denkmal eingestufte Eisenbahn Gäste über Deutschlands schönste und grösste Insel. Die 24,1 Kilometer lange und 750 Millimeter breite Schmalspurbahn ist das letzte Stück des einst 97,3 Kilometer umfassenden Streckennetzes der ehemaligen Rügenschen Kleinbahnen.

Die Selliner Seebrücke entstand 1906. Im Jahre 1942 wurde sie völlig zerstört. Nach dem Krieg erfolgte der Umbau der Aufbauten zu einer Tanzgaststätte. 1978 musste die gesamte Anlage wegen Verrottung abgerissen werden. Der Neubau der Selliner Seebrücke erfolgte in den 90er Jahren nach dem historischen Vorbild von 1927.

Sellin auf Ruegen 032Auf dem Rückweg mache ich noch einen Abstecher zum Tempelberg. Auf dem höchsten Punkt bezaubert das Jagdschloss von Fürst Wilhelm Malte. Dieses faszinierende Bauwerk, errichtet im norditalienischen Stil der Ranaissancekastelle steht auf der höchsten Erhebung Ostrügens, dem 107 m hohen Tempelberg. Das Palais liess Fürst Malte zwischen 1836 und 1846 errichten. Schnell noch die obligatorischen Fotos machen und weiter geht es zurück nach Binz, wo Anne in einem Fischrestaurant auf mich wartet. Nach dieser anstrengenden Fahrt habe ich mir auch ein gutes Essen und ein kühles Weizen verdient.

Sellin auf Ruegen 029Sellin auf Ruegen 031Sellin auf Ruegen 003

fischland-darss-zingst-2Heute verlassen wir Binz und fahren Richtung Festland. Ursprünglich hatten wir geplant, die Altstadt von Stralsund zu besuchen. Wir beschliessen kurzfristig, dieses Highlight zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, da die Zeit etwas knapp geworden ist. In einem Urlaub kann man nicht die gesamte Ostseeküste bereisen. Die Lücken werden wir in zwei Jahren schliessen.
Wir fahren immer eng an der Küste entlang durch Darß und Fischland. Die Boddenküste ist eineder schönsten und abwechslungsreichsten Küstenlandschaften der Ostseeküste. Unter einem schier endlosen Himmel vereinen sich unglaubliche, kilometerlange, weisse und steinlose Sandstrände mit tiefen Wäldern, weiten Wiesenlandschaften und den Wasserflächen von Ostsee und Bodden.

Boergerende 002Boergerende 001Wir steuern Börgerende an, ein kleines, ruhiges und verträumtes Dorf in Mecklenburg Vorpommern direkt an der Ostsee. Börgerende liegt zwischen dem Seebad Heiligendamm (ca. 3 km) und Warnemünde (ca. 14 km). Das Ferien-Camp Börgerende befindet sich an einem schönen Naturstrand direkt an der Ostsee. Leider ist der Wohnmobilstellplatz vor dem Camp ziemlich feucht (riesige Pfützen auf dem Platz). Der Übernachtungspreis beläuft sich auf satte 25 EUR, Duschen, V+E und Strom incl.

Heute holen wir bei schönem Wetter die Shadow vom Trailer und machen uns auf Entdeckungstour. Zuerst fahren wir nach Heiligendamm. Heiligendamm ist ein Stadtteil von Bad Doberan in der Mecklenburger Bucht und ist das älteste deutsche Seebad an der Ostseeküste, dass sich zum mondänen Treffpunkt des Adels und Großbürgertums entwickelte. Die klassizistischen Bauten entlang der Strandpromenade führten zum Beinamen "Weisse Stadt am Meer" und sind sehr sehenswert. Heute präsentiert sich Heiligendamm vor allem als ein einmalig ganzheitliches Ensemble typischer Ostseearchitektur. 2004 wurde Heiligendamm vorläufig als Seeheilbad anerkannt Durch den G8-Gipfel im Juni 2007 erlangte der Ort internationale Bekanntheit.

Heiligendamm 002Heiligendamm 007Heiligendamm 011

Kuehlungsborn 004Kuehlungsborn 011Zwischendurch verdunkelten dicke Wolken den Himmel und es schauerte mächtig. Aber nur kurze Zeit, dann strahlte wieder die Sonne. Wir nutzen die Gunst der Stunde und machen uns auf den Weg nach Kühlungsborn. Kühlungsborn ist das grösste Ostseebad Mecklenburgs. Es zähltzu den schönsten an der gesamten Ostseeküste. Hier verbindet sich der Charme vergangener Zeiten mit dem Komfort von heute. Es macht Spass auf Deutschlands längster Strandpromenade zu schlendern und den Blick hinaus aufs weite Meer schweifen zu lassen. Die Seebrücke wurde 1991 fertiggestellt und ist 240 m lang. Der Badestrand erstreckt sich über eine Länge von ungefähr 6 km ist sehr gepflegt und mit einer hervorragenden Wasserqualität ausgezeichnet.

Warnemuende 008Warnemuende 016Unser letztes Ziel für heute ist das Ostseebad Warnemünde. Warnemünde liegt im Norden der Hansestadt Rostock. Die Warnow mündet hier in die Ostsee und gab diesem Stadtteil Rostocks seinen Namen. Warnemünde war 1323 noch ein kleines Fischerdorf, doch der breite, feine und weisse Strand machte Warnemünde im vergangenen Jahrhundert zu einem mondänen Badeort. Die kleinen Fischer- und Kapitänshäuser am Alten Strom, die prächtigen Villen an der Strandpromenade, der 100jährige Leuchtturm am Fusse der Westmole gehören heute ebenso zu Warnemünde wie der Geruch vom frisch geräucherten Fang der Fischer. Seit der politischen Wende ab 1989 verändert auch Warnemünde sein Gesicht. Vieles erstrahlt in altem Glanz, Neues gesellt sich harmonisch hinzu. Mit einem 150 Meter breiten Sandstrand verfügt Warnemünde über den breitesten Sandstrand der deutschen Ostseeküste. Jeden Sommer finden in Warnemünde die Warnemünder Woche und die Hanse Sail statt. Beide Ereignisse ziehen ungefähr eine Million Touristen nach Warnemünde.

Wismar 019Wismar 026 Wir verlassen den Stellplatz in Börgerende und fahren weiter zur Hansestadt Wismar. Wismar, gegründet im frühen 13. Jahrhundert, ist die zweitgrösste Hafenstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Besonders sehenswert ist die historische Altstadt, eine der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Norddeutschlands mit architektonisch einzigartigen Sehenswürdigkeiten, eingebettet in eine malerische Landschaft direkt an der Ostsee. Die Altstadt repräsentiert heute noch idealtypisch die entwickelte Hansestadt aus der Blütezeit des Städtebundes im 14. Jahrhundert. Die „Backsteinstadt“ Mecklenburg-Vorpommerns bewahrte ihre mittelalterliche Grundrisse mit Strassennetz sowie der Quartier- und Parzellenstruktur bis heute nahezu unverändert.
Erhalten blieben u. a. das Hafenbecken in seiner Lage und Form, die durch die Stadt fliessende Grube und der mit 1 ha grösste Marktplatz an der Ostsee. Am Wochenende findet im alten Hafen ein kleiner Fischmarkt statt, wo fliegende Händler allerlei Waren anbieten. Am Marktplatz steht das älteste, noch in seiner urspünglichen Form erhaltene Bürgerhaus von 1380 im gotischen Backsteingiebelbau. Es ist von 1878 bis heute ein Gasthaus, der “Alte Schwede”. Im Jahr 2002 wurde die Altstadt von Wismar mit dem Titel “Historische Altstadt Wismar” in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Wismar 029Wismar 041Wismar 034Die St.Georgen-Kirche ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein hervorragendes Baudenkmal nord- deutscher Backsteingotik. Der 80 Meter hohe Turm der Marienkirche ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Wismar. Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt und 1960 gesprengt. Bis dahin galt sie als eine der schönsten Backsteinkirchen im norddeutschen Raum.
Zum Übernachten fahren wir weiter nach Travemünde. Wir haben uns mit Didi und Moni aus dem Wohnmobilforum verabredet. Einen schönen, ruhigen Stellplatz haben wir am Kowitzberg in der Nähe des Golfplatzes gefunden. Die Übernachtung kostet hier 10 EUR, Strom für 24 Std. 1 EURO. Der Stellplatz hat auch eine sehr gute V+E. Wir haben Glück und können für Didi einen Platz neben uns freihalten. Den Abend verbringen wir gemeinsam bei Bier und Wein in unserem Wohnmobil.
Travemünde war ursprünglich ein kleines Fischerdorf an der Travemündung. Es wurde im Jahre 1187 gegründet und lebte über Jahrhunderte ausschließlich von der Fischerei und der Schiffahrt. Heute übt das Ostseeheilbad Travemünde einen großen Reiz auf Besucher aus nah und fern aus. 1903 entstand die steinernde Kurpromenade. Sie sollte das Strandleben vom Kurbetrieb trennen und ist bis heute Flaniermeile mit wunderbarem Blick auf die Lübecker Bucht, den Priwall und mecklenburgische Küste.

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Heute stürzen wir uns in den Hafentrubel. Vom Stellplatz aus sind es nur wenige Minuten bis zum Hafen. Hier findet zur Zeit die Travemünder Woche statt. Dies ist die zweitgrößte Segelveranstaltung der Welt und wird liebevoll die Tochter der Kieler Woche genannt. Schräg gegenüber der Travepromenade auf dem Priwall liegt seit 1960 die "Passat", der letzte große deutsche Windjammer. Die Viermastbark wurde zum Wahrzeichen Travemündes.

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Travemuende 041Das Brodtener Steilufer: 15 bis 20 Meter erhebt sich die Küste über die Ostsee und erlaubt einen einmaligen Blick über die gesamte Lübecker Bucht und die Travemündung bis hin zur mecklenburgischen Küste.
Nach einem ereignisreichem Tag verlassen wir Travemünde und machen noch einen Abstecher nach Niendorf. Niendorf ist Teil der Gemeinde Timmendorfer Strand. Wer den verträumten Niendorfer Hafen besucht, wer den Geruch nach Tang und Fischen erlebt und das bunte Bild der Fischkutter und Sportboote als beliebtes Motiv für Fotografen sieht, der fühlt sich, als werfe er einen Blick in längst vergangene Jahrhunderte. Und dennoch ist der Niendorfer Hafen noch nicht einmal 80 Jahre alt. Die Anlage, die sich so reizvoll und harmonisch in die natürliche Umgebung einfügt, wurde erst 1922 künstlich angelegt. Nach einem ausgedehnten Hafenbummel fahren wir mit Moni und Didi nach Stein, um dort auf dem Sommerfest des Wohnmobilhändlers einige Wohnmobile zu besichtigen. Das Wetter ist heute nicht besonders beständig, zwischendurch schauert es immer wieder. Wir essen noch eine Bratwurst und verabschieden uns von Moni und Didi, es war ein schönes Wochenende.

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Buesum 001Hier beenden wir die Ostseerundreise und machen noch einen Abstecher an die Nordsee. Wir nehmen also Kurs auf Büsum. Die Gemeinde ist Seebad und das wichtigste Zentrum des Tourismus im Kreis Dithmarschen. Kein Urlaub in Norddeutschland ohne diesem Städtchen einen Besuch abgestattet zu haben. Hierhin kommen wir mehrere Male im Jahr. Es ist immer wieder schön hier. Diesmal lockt uns auch der neue Stellplatz für Wohnmobile hinter dem “Blanken Hans”. Es hat doch recht lange gedauert, bis endlich ein ruhiges Plätzchen für uns Wohnmobilisten eingerichtet wurde. Der Platz ist umgeben von viel Grün. Es stehen grosszügige Parzellen von 80-100 qm, alle mit Strom zur Verfügung. Der Preis in der Hauptsaison vom 01.03. - 31.10 beträgt 13 EUR, incl. Strom (2,00 EUR) und Kurtaxe für 2 Personen (5,00 EUR). Die Platzgebühr beträgt (6.00 EUR). Ich finde, der Preis ist OK.

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Fazit:

Es war ein sehr schöner Urlaub. Das Wetter hat nicht immer mitgemacht, aber für norddeutsche Verhältnisse war es OK. Leider mussten wir aus Zeitmangel einige Highlights auslassen, aber wir werden bald wiederkommen. Vielleicht ist es für Paare ohne Kinder besser, ausserhalb der Ferien die Ostseeküste zu bereisen, da viele Stellplätze und Campingplätze in dieser Zeit recht voll sind.

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