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Alle Bilder von der Bretagne finden Sie hier: Bretagne

Pünktlich um 12 Uhr treffen wir uns in Billigwasser (Luxemburg) mit Markus und Rita aus der Schweiz. Fröhliche Gesichter bei den Beteiligten, denn ab jetzt ist Urlaub angesagt. Über Luxemburg und durch Belgien und Frankreich fahren wir einigermassen gemütlich bis nach Criel sur Mer. Hier auf dem wilden Stellplatz in Criel sur Mer übernachten wir und weil es so schön ist bleiben wir auch zwei Tage stehen. Der Platz ist wunderschön, nur durch eine sehr wenig befahrene Strasse, vom Meer getrennt. Bis Sonntagabend hatten wir nun Zeit die Beine hängen zu lassen. Markus und ich haben die schöne Gegend auch noch per Roller erkundet. Dabei fuhren wir auch gemeinsam den sauberen Stellplatz in le Tréport an. Leider liegt dieser in einem Industriegebiet ist aber sonst sicher in Ordnung, jedenfalls war er knalle voll als wir dort waren.

Criel sur Mer 005Criel sur Mer 007Criel sur Mer 008

Criel sur Mer 010Criel sur Mer 018Criel sur Mer 038

Honfleur 089-400Wir nehmen heute die Strecke entlang der Invasionsküste unter die Räder und fahren meist auf Nebenstrassen bis auf den Stellplatz nach Honfleur. Unterwegs nahmen wir noch die Stellplätze von Dieppe und St Valery en Caux in Augenschein, für eventuelle spätere Touren. Bei beiden ist das Stehen gegen Gebühr möglich, obwohl derjenige von St. Valery en Caux sich übervoll präsentierte (ist aber auch sehr schön dort). Und so stehen sie eben nur durch Aufbautürbreite getrennt, Seite an Seite.
Ein Highlight war wohl die Überquerung der Seine auf der berühmten Pont du Normandie und wir machten hier selbstverständlich einen Fotohalt.
Der Stellplatz von Honfleur ist sicher nichts schönes aber trotzdem war er um 17 Uhr schon proppevoll. Jene wilden Stellplätze, welche ich von früher noch in Erinnerung habe, sind alle mit Stangen versehen oder mit großen Steinen beschwert, beziehungsweise als Baustelle für neue Hafenplätze. Auch nicht das Wahre für eine geruhsame Nacht. So löhnen wir denn am Automaten die verlangten 7 Euro und erkunden erst mal das wunderschöne Städtchen Honfleur, welches einen speziellen Charme auszustrahlen vermag. Rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen sind wir wieder zurück zum verdienten Kölsch.

Honfleur 007Honfleur 018Honfleur 002

Honfleur 094Honfleur 073Honfleur 046

Uns führt die Fahrt weiter entlang der berühmt berüchtigten Landungsküsten der Alliierten. Omaha- Utah - und all den anderen Beachen. Wundervolle Sandstrände sind hier zu sehen,zudem unzählige Museen, welche die Vergangenheit dieser Küste nicht zur Ruhe kommen lassen. Kleinste D-Strassen sind unsere Route zum Ziel in St. Vaast. Dort parkieren wir unsere Fahrzeuge auf dem schönen Stellplatz direkt am Meer für 7 Euro und ruhen uns erst mal aus. Ich werfe meinen Grill an und wir braten ein paar Rinderhälften...... ach neee nur Steaks.

StVaast 008StVaast 002StVaast 003

Cap de la Hague 005Cap de la Hague 011In dieser Ecke war Rita und Markus noch gar nie und so folgen wir einfach der Küstenstrasse D1 über das Cap de La Hague. Hier entlang der Küste gibt's ja wilde Stellplätze von der feineren Sorte zu Hauf und wir genießen unser Mittagessen und das nachfolgende Schläfchen direkt am Meer. Durch Cherburg müssen wir ja wieder die volle Konzentration den Kreisverkehren und unserem Navi widmen, bevor wir am Cap de la Haugue auf dem dort eingerichteten Stellplatz eine Fotopause einlegen. Zum dortigen Leuchtturm lässt man uns mit den Womo´s nicht näher ran. Wir bereuen es nicht, dass wir nicht hier geblieben sind sondern weiter zum Nez de Jobourg fuhren. Hier, hoch über der heute friedlichen Küste, ist ein exzellenter Ort zum Freistehen eingerichtet. Mitten in einem Naturschutzgebiet . Lange wird das hier sicher nicht mehr möglich sein, denn am morgen ist hier ein Französisches Wohnmobil mit geöffnetem Grauwassertank aus dem Stellplatz gefahren. Dies obwohl im Umkreis von 10 km sicher 5 Entsorgungsstationen vorhanden wären. (dieses Cochon).

Nez de Jobourg 010Nez de Jobourg 015Nez de Jobourg 017

Heute fahren wir ohne Frühstück los. Wir waren ganz einfach vom nächsten Boulanger zu weit entfernt. So sind wir dann im nächsten Dorf beim Bäcker mit zwei Wohnmobilen vorgefahren und haben auf dem nächsten Parkplatz am Meer unser wohlverdientes Frühstück genossen. Gegen 16 Uhr haben wir dann irgendwo an der Baie Saint Michel in die Sichtweite des wohl bekanntesten Felsen unser Wohnmobile abgestellt. Nach ca. 1 Stunde des Ausruhens kam plötzlich eine nette ältere Dame zu uns und hat uns höflich auf französisch erklärt, dass dieser Platz nun mal ausschließlich den Kindern des Dorfes als Spielplatz zu Verfügung stände und wir aus diesem Grund hier nicht erwünscht wären. Wir entschlossen uns im Sinne der Dame das Feld zu räumen und sind dann weiter am Michel vorbei zu den Windmühlen nach Cherrueix (ausgesprochen: scherrüie) gefahren. Dort in Sichtweite vom Michel haben wir den Platz für die erste Nacht auf dem Boden der Bretagne gefunden.

Cherrueix 001 650

Cherrueix 004Cherrueix 007Cherrueix 008

Heut sind wir genau eine Woche zusammen unterwegs und so beschließen wir einen Ruhetag einzulegen und jeder benutzt den Tag nach eigenem Ermessen zum Erkunden der Gegend. Anne und ich setzen uns mit dem Wohnmobil ab, um dem heiligen Le Mont St.-Michel unsere Referenz zu erweisen. Am Abend sind wir aber wieder bei Rita und Markus, weil ein übernachten auf den Parkplätzen des Mont´s nicht möglich war. Die Flut war etwas zu hoch und die Parkplätze darum unter Wasser. Dieses Phänomen passiert nur den Sündigern, sagt Markus. Aber im Ernst..... es war Vollmond und da ist eben die Tide besonders hoch.

Le Mont Saint Michel 012 645

Le Mont-Saint-Michel 031Le Mont-Saint-Michel 037Le Mont-Saint-Michel 039

In der folgenden Nacht hat es nach sieben sonnigen Tagen zum ersten Mal ein bisschen aufs Dach getrommelt. Aber nach dem Aufstehen hat sich der Regen etwas entfernt und wir können die Unterlegkeile trockenen Hauptes einpacken. Wir setzen unsere Reise fort und folgen der landseitigen Küstenlinie und wollen in Cancale entsorgen. Au weiha....... der Stellplatz unter der Brücke ist nicht mehr da. Die Einfahrt eignet sich nun bestens zu Teppiche ausklopfen!!!! Schade ist es um diesen Platz jedoch nicht. Vielleicht existiert ja ein neuer Platz, weil aber das Entsorgen nicht dringend ist fahren wir weiter hinaus zum Point du Gruin. Hier haben viel Wohnmobilisten die Nacht verbracht, denn der Platz hier unter den Schatten spendenden Bäumen war gut besetzt. Ein kleiner Fotohalt liegt zeitlich schon noch drin, wenngleich uns die ersten Regentropfen uns wieder ins Wohnmobil jagen.

Saint Malo 005Saint Malo 011Wir beschließen weiter zum Entsorgen auf den Stellplatz nach St. Malo zu fahren. Die Plätze beim Fähranleger zu den Kanalinseln stehen leider für Wohnmobile tagsüber nicht zur Verfügung. Der Stellplatz selber liegt etwas außerhalb des Zentrums und ist gut ausgeschildert. Das Parken tagsüber kostet 2 Euro und zudem bringt ein Navette -Bus die Wohnmobilbesatzungen zu jeder Viertelstunde gratis in die Stadt und selbstverständlich auch wieder zurück. Die großzügig konzipierte Ver- und Entsorgungsanlage mit Bodeneinlass kann gleichzeitig von zwei Womo´s benutzt werden und kostet ebenfalls nichts. Auf eigene Faust unternehmen wir nun paarweise eine ausgedehnte Stadtbesichtigung vor.

Saint Malo 012Saint Malo 039Saint Malo 042

Nachdem sich beide Besatzungen wieder getroffen haben besichtigen wir natürlich auch noch das Gezeitenkraftwerk Dinard und machen dort auch den obligatorischen Kaffeehalt.

Dinard 002Dinard 006Dinard 009

Etwas ausgeruht nehmen wir noch den Weg bis zum Allerheiligsten aller Wohnmobilfahrer, welche die Bretagne besuchen, dem Cap Fréhel unter die Räder. Wir parkieren unsere Untersätze auf dem offiziellen Stellplatz auf dem unter genügend freien Plätzen auswählen können. Kosten hier für das Parkieren und Übernachten: zwei Euro.

Cap Frehel 001Cap Frehel 005Cap Frehel 022

Fort de la Latte 002-400Am morgen entschließen sich Rita und Markus dem Hund ein bisschen Konditionstraining zuzumuten. Sie nehmen den Weg zum Fort la Latte unter die Schuhe (Gutes Wanderschuhwerk ist hier sehr empfohlen). Die Sonne lacht vom Himmel, die Temperaturen bleiben jedoch durch stets wehenden Wind auf erträglichem Niveau. Für die einfache Strecke ist auf den Wegweisern 1 Stunde 50 Minuten angegeben werden. Rita und Markus brauchen für den Hin - und Rückweg nur 2 Stunden und 40 Minuten.
Anne und ich sind auch von einer Erkundungstour zurück. Jetzt fahren wir sehr gemächlich entlang der Küste zu Markus seinem Lieblingspunkt in der Bretagne. Kurz vor dem Ziel, in Plouezec, versorgen wir uns mit frischem Wasser und lassen das Grauwasser und Toiletteninhalt dort zurück. Die Station befindet sich mitten im Dorf wo man im übrigen auch mit dem Wohnmobil stehen und übernachten darf. Es ist im übrigen alles GRATIS! Nun bin ich ehrlich gespannt, was meine Begleiter zum nun angefahrenen wilden Stellplatz auf dem Point du Bilfot zu sagen haben, den wir nach ca. 5 Minuten von Plouecec aus erreicht haben. Nachdem ich mein Wohnmobil, einer schon anwesenden Dame entsprechend richtig platziert habe, kommen vier Augen aus dem Staunen nicht heraus. Überwältigend präsentiert sich uns dass Archipel um die Insel Brehat.

Pointe de Bilfot 009-645

 Markus und ich beschließen, dass wir heute weiterfahren. Wir nehmen gemütlich den Weg zum Entsorgungsplatz in Plouezec unter die Räder und kaufen im Dorf beim Bäcker frische Backwaren. Nach dem ausgiebigen Frühstück entsorgen wir und füllen Frischwasser bis zum Anschlag. Auf einer Besichtigungstour fahren wir hinaus zum Pointe L´Arquoest und schauen uns auf dem Weg auch selbstverständlich das schöne Städtchen Tréguier an.

Treguier 002Treguier 016Treguier 007

Wir fahren weiter zum Haus zwischen den Felsen und dem le Gouffre. Auch kämpfen wir uns nach einem Spaziergang wieder zum Hauptverbindungsweg durch. Entlang der Cote de Granit Rose mit einigen Zwischenhalten und Stellplatzbesichtigungen fahren wir noch weiter nach Trebeurden, wo Markus einen Stellplatz am Meer aus alten Zeiten kennt. Nur ist dieser Platz mittlerweile für Wohnmobile geschlossen und so schauen wir auf den offiziellen Stellplatz an der Strasse. Glücklicherweise ist dieser aber schon so überfüllt, dass wir uns noch bis Lannion fahren. Ein Stellplatz mitten in der Stadt an einer viel befahrenen Strasse kommt für uns nicht in Frage. Meinem guten Gefühl folgend biege ich nach der Brücke einfach mal rechts ab und folge dem Fluss Leguer bis wir ca. zwei Kilometer außerhalb der Stadt mitten im Grünen auf einen idealen Übernachtungsplatz stoßen. Genau unterhalb des Dorfes Loguivy ist die leere Hafenanlage von Lannion. Nur zwei oder drei Fischer baden hier ihre Würmer ansonsten stehen wir allein.

Le Gouffre 002 650

Cote de Granit Rose 003Cote de Granit Rose 007-200Cote de Granit Rose 007

Cote de Granit Rose 018Cote de Granit Rose 019Cote de Granit Rose 008-200

Wir trennen uns wieder mal für zwei Tage und jede Besatzung geht ihren Interessen nach. Pünktlich, wie abgemacht, treffen wir am vereinbarten Treffpunkt am Fähranleger in Roscoff wieder mit Rita und Markus zusammen.. Hier wäre für Wohnmobile Platz in Hülle und Fülle aber seit neuestem ist das stehen nur noch für Fährenbenutzer 12 Stunden vor der Abfahrt möglich.

Roscoff Faehrhafen 001Roscoff Faehrhafen 002Roscoff Faehrhafen 005

So richtig entspannt fahren wir zum nächsten High-Light, in die Dünen von Lampaul-Ploudalmézeau.
Die D10 benutzen wir, weil es durch landschaftlich reizvolle Gegenden führt. Als wir auf dem Stellplatz ankommen, stehen schon zwei Wohnmobile in Längsaufstellung auf dem wunderschönen Platz. Während sich der Franzose sofort in sein Auto setzt und diesen anständig parkiert, bewegt sich der deutsche Kollege um keinen Millimeter. Er tut dies auch nicht als einheimische Fischer und Surfer auch einen Parkplatz für ihr Auto suchen. So braucht man sich dann zumal nicht wundern, wenn auf einmal wieder eine Stange über der Zufahrt steht. Aber wir haben auch so noch genug Raum um den schönen Ausblick auf die Bucht zu genießen. Und bei diesem Anblick bleibt einem der Mund offen (staunend).

Lampaul 650

Lampaul 006Lampaul 008

Ich könnte mich beim Betrachten der Bilder heute noch Ohrfeigen, dass wir den Platz nach zwei Tagen Ruhepause wieder verlassen haben und zum de la Pointe St.-Mathieu gefahren sind. Die Reise auf den, auch schön gelegenen, Stellplatz von Plougenvelin beim Fort Berthome war nicht sehr anstrengend und auch einigermaßen interessant. Man kann hoch über den Klippen die ein- und ausfahrenden Schiffe in die Rade von Brest beobachten. Im Übrigen kostet hier der Platz 4 Euro. Und weil es der alte Campingplatz ist, sind meisten Plätze großzügig parzelliert.

de la pointe St-Mathieu 001de la pointe St-Mathieu 004de la pointe St-Mathieu 010

Am Abend wurde noch eine kriegerische Schau geboten, auf der Festung Bertheaume. Ein kämpferischer Schweizer hieb an vorderster Front auf den übermächtig anrückenden Gegner ein. Glücklicherweise fiel der Feind den harten Attacken des Ritters und so konnte dann das gemeine Volk Quing Amman und den feinen Most genießen. War ein toller Abend auf der Burg, obwohl wir das wenigste verstanden haben was da erzählt wurde.

Fort de Bertheaume 001Fort de Bertheaume 004Fort de Bertheaume 006

Auch diesen schönen Platz verlassen wir so gegen elf Uhr, nicht ohne uns über die Reihenfolgeregelung an der Entsorgungsanlage eines österreichischen Camperclubs zu lächeln. Nummer 5 war an der Entsorgung, Nummer 2 hatte offensichtlich etwas Rückstand auf die Marschtabelle und trotzdem wies der Leiter der Truppe die Nummer 5 an, seinen Hahn wieder zuzudrehen und der Nummer 2 (wahrscheinlich der Präsident der Truppe) den Vortritt zu lassen. Auch wir leeren alles hier aus und fahren um Brest herum zur Halbinsel Crozon. Brest anzuschauen lohnt sich, mit Ausnahme des Meeraquariums und dem Schiffsmuseum, eigentlich nicht. Für Schiffsbegeisterte mag auch der Aufenthalt des französischen Atomgetriebenen Flugzeugträgers "France" mit ein Grund sein, dem Hafen einen Besuch abzustatten.

Le Calvaire de Plougastel 002Le Calvaire de Plougastel 003Mit der Fahrt über die Hängebrücke fahren wir auch ins Land der Erdbeeren und Calvaire und so ist es natürlich klar, dass ich einen Abstecher ins Zentrum Plougastel -Douglas zum größten Calvaire der Bretagne mache. Dieser hier ist in 2- jähriger Arbeit wunderschön restauriert worden.

Weiter geht die Fahrt über durch eine beeindruckende Gegend mit landschaftlichen Schönheiten die seinesgleichen sucht. Über Le Fret fahren wir zum Point des Espagnoles Auf dem großen Parkplatz sind nur wenige Wohnmobile anzutreffen, obwohl dieser Punkt einen herrlichen Blick auf Rade und Stadt Brest ermöglicht. Natürlich fahren wir vorher noch hinaus zum Pointe de Pen-Hir und bestaunen die waghalsigen Free -Climber über den Wellen des Atlantiks. Früher durfte man hier auch frei stehen, der Platz ist aber mittlerweile mit einem Nachtparkverbot belegt. Auf dem Stellplatz stellen wir uns weit weg vom Lärm der Jugendgruppe welche sich auf dem benachbarten CP Municipal eingerichtet hat.

Pointe de Pen-Hir 001Pointe de Pen-Hir 003Pointe de Pen-Hir 009

Pointe de Pen-Hir 014Pointe de Pen-Hir 017Pointe de Pen-Hir 019

Von hier aus fahren wir nach Camaret und wollen schon um 17.50 Uhr zum Moules Frites essen. Aber vor 19 Uhr ist hier nichts zu holen und so tun wir uns eben an einem Aperitif gütlich und hungern 19 Uhr entgegen. Markus und ich hatten wirklich schon eingefallene Bäuche als die guten Muscheln mit frischen Pommes auf den Tisch gestellt wurden. Auf dem Heimweg wurde dann noch beschlossen, dem Linie -Schnaps den Garaus zu machen. Wir bewegen uns noch ein bisschen an die Küste und erleben auch hier einen Sonnenuntergang vom feinsten.

Cap de la Chevre 001Cap de la Chevre 002Wenn wir schon auf Crozon unterwegs sind darf natürlich eine Übernachtung, oder auch zwei, auf den Cap de la Chévre nicht fehlen. Wir Ent - und Versorgen in Crozon. Dort am Tourismus -Büro steht eine Station und für 2 Euro gibt's Frischwasser für 2 Wohnmobile. Die Anlage in Morgat ist außer Betrieb oder wird im Moment gerade erneuert. Vorbei an vielen schönen wilden Stellplätzen fahren wir hinaus auf´s Cap und stellen uns in Längsaufstellung hin. Hier ohne schlechtes Gewissen, denn der Platz würde sicher für 100 Wohnmobile reichen. Von hier aus sind wunderschöne Wanderungen möglich und der Blick reicht weit hinüber zu unserem nächsten Ziel den Point du Van.

Pointe du Van 006-400Wir fahren erst am Nachmittag weiter zum Point du Van. Aber hier erlebe wir eine weitere Enttäuschung. Wo man vor Jahren noch auf großzügigen Parkplätzen frei stehen konnte, sind heute nur noch zwei Reihen für Wohnmobile zugänglich und die meisten der Plätze sind durch PW s belegt oder eben durch campierende Pensionäre (Markisen von zwei Wohnmobilen voll ausgefahren). So konnte dann keiner mehr dazwischen. Wir haben uns dann auf den leer stehenden Busparkplatz gestellt und bestens geschlafen.
Unser nächstes Ziel soll Concarneau sein. Dies wird die letzte Station unserer Reise mit Rita und Markus sein. Durch unsere Freunde aus dem Wohnmobilforum haben wir einen sehr schönen und interessanten Urlaub verlebt. Ohne diese Reiseleitung" hätten wir die schönen Stellplätze nicht gefunden.

In Concarneau setzen wir mit einer kleinen Fähre in den alten Stadtkern über und machen mit Rita und Markus noch einen ausgedehnten Stadtbummel und gönnen uns wieder die unvermeidlichen Moules und Frites.

Concarneau 001Concarneau 007Concarneau 009

Concarneau 015Concarneau 024Concarneau 010

Concarneau 025Concarneau 031Concarneau 050

Nachdem wir uns in Concarneau von Markus und Rita verabschiedet haben, machten wir uns auf den Heimweg. Die Route sollte über Cancale, Honfleur, Criel sur Mer und weiter über Aachen nach Troisdorf führen. Nach etwa 100 km Fahrt ging mein Sprit zur Neige und ich wollte tanken. Mein Navi hat mich mitten durch die Pampa gelotst (Autobahn und Maut hatte ich verboten). Na Prost Mahlzeit. Bevor unsere Kiste zum Stillstand kam, sichtete ich doch noch eine Tanke.

In Cancale besuchten wir noch einmal mit dem Roller die Innenstadt. Übernachtet haben wir dann wieder in Cherrueix an den wunderschönen Windmühlen. Und dann die Überraschung: Hier trafen wir die Bekannten von Markus und Rita, Hans und Sigrid. Wir hatten schon die Bekanntschaft in Klüsserath auf dem Forumstreffen gemacht. Wir haben die beidem am Nummerschild (TUT---) erkannt (die beiden haben nicht einmal einen Aufkleber und trotzdem wieder erkannt ). Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Honfleur. Hier wollten wir ohne unsere Dolmetscherin Rita auf der Fressmeile am Seglerhafen mal eigenständig Moules und Frites essen. Hat super geklappt. Die Kellner sind sehr nachsichtig. Nach einer etwas unruhigen Nacht (der Stellplatz war proppevoll und es war ein kommen und gehen) mussten wir am anderen Morgen lange in der Warteschlange an der Entsorgung verbringen. Dann ging es jedoch weiter über den Ponte de Normandie zum Ausgangspunkt unserer Reise: Criel sur Mer. Hier haben Anne und ich noch einen ausgiebigen Spaziergang an der Steilküste entlang gemacht. Die Stellplatzmöglichkeit an der Uferpromenade ist zwischenzeitlich verboten worden, dafür ist etwa 200 Meter weiter auf der Wiese ein für WoMo zugelassener Übernachtungsplatz geschaffen worden. Nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Heimweg über Aachen nach Troisdorf.

Es war ein anstrengender, aber trotzdem schöner Urlaub gewesen. Durch Rita und Markus haben wir die schönsten Plätzchen angefahren. Ohne diese Reiseleitung hätte ich Jahre gebraucht, um alles kennen zu lernen.

Frankreich sieht uns auf jeden Fall wieder!

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